Online-Musik: Prognosen zurückgefahren

16.01.2002 – Nachdem sich der Start gleich mehrerer kommerzieller Musik-Plattformen verschoben hat, schrauben nun auch die ersten Analysten ihre Prognosen zurück.

Nachdem sich der Start gleich mehrerer kommerzieller Musik-Plattformen verschoben hat, schrauben nun auch die ersten Analysten ihre Prognosen zurück.

So reduzierten die Marktforscher von ihre erst vor sechs Monaten gemachte Markteinschätzung. Aus den noch im Juli für das Jahr 2006 prognostizierten weltweiten Umsätzen in Höhe von 6,2 Milliarden US$ sind nun noch 5,5 Milliarden US$ übrig geblieben. Dies würde jedoch immer noch eine mehr als beachtliche Steigerung gegenüber dem vergangenen Jahr (900 Millionen US$) bedeuten.

Die Zahlen beinhalten dabei sowohl CD-Bestellungen via Internet als auch Abo-Gebühren für Musikservices sowie Zahlungen für einzelne Musik-Downloads. Dabei dürfte es vor allem die neu gestarteten Pressplay, MusicNet & Co. freuen, dass bis 2006 die Umsätze der Abo-Dienste von heute annähernd Null auf dann 1 Milliarde US$ steigen sollen. Aber auch das „Pay-per-Download“-Modell soll in vier Jahren Umsätze in Höhe von 600 Millionen US$ generieren.

Jupiter geht davon aus, dass in den nächsten Jahren ein harter Wettbewerb zwischen den großen Major Labels und Medienunternehmen um die Gunst der Abo-Kunden entflammt. Vor allem umfassende Entertainment-Angebote sollen dabei laut Untersuchung für Kundenzuwächse sorgen.

 


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