Google mistet aus

16.01.2009 – Auch Google muss sparen. Sechs Google-Applikationen, die entweder nicht den gewünschten Gewinn für das Unternehmen brachten oder überholt sind, werden demnächst eingestellt.

Auch Google muss sparen. Sechs Google-Applikationen, die entweder nicht den gewünschten Gewinn für das Unternehmen brachten oder überholt sind, werden demnächst eingestellt.

räumt auf: Begonnen wird mit Googles ursprünglichem Video-Dienst „Google Video“. Schon lange durch die Übernahme von YouTube überholt, werden nun keine Nutzer-Uploads vom Portal mehr angenommen. Videos sollen stattdessen auf Picasa-Web-Alben hochgeladen werden können. Ebenfalls eingestellt wird „Google Catalog Search“, einer Art Vorläufer des unlängst erschienenen „Google Books“. Laut Unternehmensangaben sei die Anwendung ein interessantes Experiment gewesen, aber nun, da längst alle Firmen ihre Kataloge online veröffentlichen, überflüssig geworden.

Auch „Google Notebook“ wird nicht mehr weiterentwickelt; viele kleinere Anwendungen aus diesem Projekt bleiben jedoch in Form des „SearchWikis“, den „Google-Bookmarks“ und in Teilen des eMail-Clients „G-Mail“ bestehen. Der großen Konkurrenz durch Twitter fällt Googles Microblogging-Experiment „Dodgeball“ zum Opfer. Einst mit großen Hoffnungen gestartet, hat sich diese Applikation am Markt nie wirklich durchsetzen können. „Google’s MAshup Editor“ wird zugunsten der modernen „AppEngine“ eingestellt. Noch nicht vollständig verabschieden müssen sich die Nutzer vom Microblogging-Service "Jaiku". Dieser war ebenfalls ein Konkurrenzangebot zu Twitter, er wird aber, laut Unternehmensangaben, unter Umständen noch eine zeitlang freiwillig von Google-Mitarbeitern weiterbetrieben werden.

 


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