18.01.2008 – Digital-Rights-Management, flexible und mobile Mitarbeiter sowie Unternehmens-Know-How als Kernkompetenz. Kaum eine Branche bedarf der Daten-Sicherheit so sehr wie die Technologie-, Medien- und Telekommunikationsbranche.
Digital-Rights-Management, flexible und mobile Mitarbeiter sowie Unternehmens-Know-How als Kernkompetenz. Kaum eine Branche bedarf der Daten-Sicherheit so sehr wie die Technologie-, Medien- und Telekommunikationsbranche.
Dennoch hat knapp die Hälfte der Unternehmen aus dieser Branche keine Strategie zum Schutz sensibler Daten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Unternehmensberater unter den weltweiten Top 100 der Branche. Die größten Bedrohungen für ihre vertraulichen Informationen sehen die Unternehmen demnach im Verlust von Laptops oder anderen Datenträgern, sowie im gezielten Diebstahl von Informationen. Besonders anfällig erweist sich dabei der eMail-Verkehr, aber auch Viren und Würmer sowie Mitarbeiterversagen spielen eine erhebliche Rolle. Etwas geringer ist die Sorge vor Phishing- oder Denial-of-Service-Attacken. Derzeit könnten nur etwa 54 Prozent der Befragten eine integrierte Unternehmensstrategie vorweisen, bemängeln die Analysten. Lediglich weitere 20 Prozent planen innerhalb der nächsten zwei Jahre deren Implementierung.
Zwei Drittel behandeln den Schutz der physischen Unternehmenswerte allerdings völlig getrennt vom Schutz des immateriellen Firmeneigentums. Doch gerade darauf sollten die Unternehmen der Branche besonders Wert legen, fordert Deloitte. Als schwächstes Glied der Sicherheitskette erweise sich demnach der externe Informationsschutz. Obwohl knapp 60 Prozent der Unternehmen ihre unternehmensinternen Daten externen Mitarbeitern oder Geschäftspartnern anvertrauen, werden deren Sicherheitsqualitäten nur von rund einem Fünftel der Unternehmen getestet.
Kreative und flexible Mitarbeiter spielen für die Branche ebenfalls eine wichtige Rolle. Aber gerade dieser hohe Grad an Individualität wirke als Katalysator für Sicherheitsrisiken, so die Studie. So sehen drei Viertel der Befragten als Hauptrisikofaktor den Menschen – 91 Prozent der Unternehmensleiter halten menschliches Fehlverhalten prinzipiell für ein ernstes Sicherheitsrisiko -, während auf Prozesse und Technologie nur jeweils 50 Prozent der Nennungen entfallen. Besonders gefährdet seien solche Mitarbeiter, die außerhalb des Unternehmensgeländes arbeiten – zuhause, im Flugzeug oder in Straßencafés. Dennoch haben nur 58 Prozent ihre Mitarbeiter im letzten Jahr ein Sicherheitstraining absolvieren lassen. Ein aktueller Punkt für die Unternehmen aus der Medien-Branche ist zudem das Rechte-Management digitaler Inhalte (DRM). 43 Prozent der Befragten schützen sich mittels entsprechender Mechanismen vor dem Verlust geistigen Eigentums, während 23 Prozent trotz Sorge vor Verlust nichts Vergleichbares vorweisen können. Mehr als 60 Prozent wollen sich aber innerhalb der nächsten drei Jahre im Bereich DRM engagieren.
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