20.01.2009 – Weltweit werden die Ausgaben für IT-Aufwendungen im Jahr 2009 voraussichtlich um drei Prozent sinken. Zum ersten Mal seit sieben Jahren wäre die IT-Konjunktur damit rückläufig.
Weltweit werden die Ausgaben für IT-Aufwendungen im Jahr 2009 voraussichtlich um drei Prozent sinken. Zum ersten Mal seit sieben Jahren wäre die IT-Konjunktur damit rückläufig.
Seit 2002 hat es das nicht mehr gegeben: Erstmals seit dem Zerplatzen der Dotcom-Blase werden die weltweiten Ausgaben für IT durch Unternehmen und staatliche Institutionen um etwa drei Prozent auf 1,66 Billionen Dollar sinken. Dies ermittelte das US-Marktforschungsunternehmen in einer IT-Marktanalyse. Der verhältnismäßig geringe Verlust basiert auf der Vermutung, dass sich die weltweiten Konjunkturdaten in der zweiten Hälfte von 2009 leicht erholen werden, so Andrew Bartels von Forrester.
Neue und wichtige Wachstumsmärkte, welche die Konjunkturschwächen kurzfristig kompensieren könnten, seien derzeit nicht in Sicht, so Bartels weiter. Konkret erwarten die Analysten für die Software-Branche Investitionen von 388 Milliarden Dollar in 2009; dies entspräche den Werten von 2008 und ließe den Bereich Software vergleichsweise günstig dastehen. Die Investitionen in Kommunikations-Hardware wie Router, Switches, Telefonanlagen und Ausstattungen für Videokonferenzen werden allerdings voraussichtlich auf 353 Milliarden Dollar sinken. Dies entspreche einem Rückgang von drei Prozent im Vergleich zu der Summe von 364 Milliarden Dollar im Vorjahr.
Im Bereich für Computer-Ausstattungen und Hardware erwartet Forrester den stärksten Wachstumseinbruch; Die Ausgaben für PCs, Server, Speicher- und Peripheriegeräte sollen sich 2009 um vier Prozent auf 434 Milliarden reduzieren, 16 Milliarden weniger als in 2008. Auch Investitionen in IT-Dienste und Outsourcing-Maßnahmen sollen abnehmen; im Bereich IT-Beratung, Systemintegration und Outsourcing werden Regierungen und Unternehmen 2009 voraussichtlich Dienste im Wert von 484 Milliarden einkaufen, was einem Rückgang von drei Prozent im Vorjahresvergleich entspricht.
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