21.01.2009 – Mit dem höchsten aller von Nielsen in 2008 beobachteten Zuwächsen hat die Online-Werbung ein erfolgreiches Jahr hinter sich gebracht. Leichte Schwächen zeigten sich nur im letzten Quartal.
Mit dem höchsten aller von Nielsen in 2008 beobachteten Zuwächsen hat die Online-Werbung ein erfolgreiches Jahr hinter sich gebracht. Leichte Schwächen zeigten sich nur im letzten Quartal.
Mit einem Plus von 26,9 Prozent, entsprechend einem Anstieg der Bruttowerbeumsätze um knapp 312 Millionen Euro auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro, hat die Online-Werbung auch in 2008 dynamisches Wachstum gezeigt. Dies ermittelte das Marktforschungsunternehmen in seiner Analyse aller Werbemedien für 2008. Trotz des guten Ergebnisses hat sich allerdings der Umsatz im letzten Quartal 2008 auch im Online-Medium leicht abgeschwächt; der Online-Werbemarkt bekomme die Krise ebenfalls zu spüren, analysiert Ludger Wibbelt von Nielsen.
Den größten Teil des Jahresumsatzes in der Online-Branche generierten die Online-Dienstleistungen mit knapp 272 Millionen Euro, dies entspricht einem Plus von 19,3 Prozent und einer Steigerung der Aufwendungen von 44 Millionen Euro. Den größten absoluten Zuwachs erzeugte die Unternehmenswerbung im Internet, hier wurden zusätzliche 63,8 Millionen Euro investiert. Deutliche Steigerungen wurden auch in den Branchen Mobilnetze mit einem Plus von 16,6 Millionen Euro, im eCommerce mit einem Plus von 15,1 Millionen Euro und im Bereich der Finanzdienstleistungen mit einem Zuwachs von ebenfalls 15,1 Millionen Euro erzielt. Werbestärkstes Unternehmen war T-Home Deutschland, die ihre Online-Werbeaufwendungen um 26,4 auf 49,5 Millionen Euro steigerten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Esprit mit einem Volumen von 36 Millionen Euro und Friendscout 24 mit Aufwendungen in einer Höhe von 35 Millionen Euro.
Drastisch reduziert wurden die Online-Werbeausgaben vor allem von den Handelsorganisationen; sie fuhren ihre Aufwendungen von 33,4 Millionen Euro auf 25,8 Millionen Euro zurück. Der Grund für diesen Einbruch sei vor allem auf die Übernahme des Discounters Plus durch einen Konkurrenten zurückzuführen, so die Analysten. Als Folge der Übernahme habe Plus seine Werbemittel um 36,2 Millionen Euro auf 4,6 Millionen Euro reduziert. Noch 2007 war der Discounter werbestärkstes Unternehmen des Online-Bruttowerbemarktes gewesen.
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