25.01.2008 – Befürchtungen, mobiles IM könnte die SMS verdrängen, hemmen momentan noch den Markt. Eine Studie zeigt: dazu gibt es keinen Grund.
Befürchtungen, mobiles IM könnte die SMS verdrängen, hemmen momentan noch den Markt. Eine Studie zeigt: dazu gibt es keinen Grund.
Mobiles Instant-Messaging (IM) kommt in Europa in Fahrt zumindest innerhalb der nächsten sechs Jahre. Davon gehen die Marktforscher von aus und prognostizieren für 2013 etwa 80 Millionen Abonnenten und damit eine Nutzerquote von 24 Prozent. In 2007 lag dieser Wert mit etwa 26,7 Millionen Abonnentennoch bei acht Prozent. Neben deutschen Konsumenten wurden in der Studie auch Nutzer aus Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und Großbritannien befragt.
Trotz aller positiver Prognosen fehle es momentan an einer Verbindlichkeit der Betreiber. Sie befürchten, mobiles IM könnte die hohen Profite gefährden, die noch mit SMS gemacht werden. Diese Befürchtungen seien aber übertrieben, kommentiert Forrester-Analyst Niek van Veen die Gegebenheiten: Mobiles IM und SMS seien komplementäre Dienste. Fortschrittliche Betreiber sollten mobiles IM nutzen, um sich von den Wettbewerbern abzusetzen, so van Veens Ratschlag.
Führende europäische Nation im mobilen IM-Sektor ist Schweden. Dort sollen bis 2013 etwa 35 Prozent der Mobilfunknutzer auf IM zugreifen. Für Schweden gehen die Marktforscher davon aus, dass dort dann 28 Prozent des SMS-Traffic durch mobiles IM ersetzt werde, obwohl Schwedens Nutzer nur vergleichsweise wenige SMS schicken. In Spanien, wo sehr viele Nutzer SMS versenden, sollen 2013 nur acht Prozent des SMS-Aufkommens durch mobiles IM ersetzt werden. Trotzdem werde auch der SMS-Traffic bis 2013 steigen. Forrester Research rechnet mit monatlich 233 Milliarden SMS in Westeuropa.
21.01.2008 – Mobile-Marketing kommt langsam in Schwung
18.01.2008 – Foto-Sharing-Plattform wird mobil
10.01.2008 – Mobile Coupons per Bluetooth
09.01.2008 – Mobiler Service geht in die dritte Runde
07.01.2008 – Mit Barcodes auf die Bretter
Mehr Infos zum Thema ‚Mobile‘



