Widersprüche in der IT-Unternehmenspolitik

27.01.2009 – Für die Mehrheit der leitenden Angestellten leisten die IT-Abteilungen einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Allerdings schätzen viele die Innovationsleistungen ihrer IT-Abteilung als unwichtig oder nicht sehr wichtig ein.

Für die Mehrheit der leitenden Angestellten leisten die IT-Abteilungen einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Allerdings schätzen viele die Innovationsleistungen ihrer IT-Abteilung als unwichtig oder nicht sehr wichtig ein.

Laut einer weltweiten Umfrage im Auftrag des besteht in vielen Firmen ein gewisser Widerspruch in der Betrachtung der IT-Abteilungen: Während 87 Prozent der leitenden Angestellten die Informationstechnologie für einen wichtigen Teil ihres Unternehmens halten, werden gleichzeitig für 59 Prozent der Befragten die Innovationsleistungen der IT-Abteilung als „unwichtig“ oder „nicht sehr wichtig“ bewertet. Mehr als die Hälfte ist auch der Meinung, dass ihre IT-Abteilung zu wenig Innovationen liefert.

Laut John Thorp vom ITGI würden die Geschäftsleitungen den Wert von Investitionen in die IT zwar erkennen, könnten aber entscheidende Gelegenheiten verpassen, wenn sie diesen Wert nicht bemessen und den innovativen Beiträgen ihrer IT-Abteilung nicht mehr Aufmerksamkeit schenken würden. Den Führungskräften zufolge seien hauptsächlich eine fehlerhafte Unternehmenskultur und mangelnde Kompetenz die größten Erfolgshindernisse – angesichts der schwierigen Lage seien Optimierungen notwendig.

Zur Behebung der Missstände schlägt das ITGI einige Sofortmaßnahmen vor: So sollte die Verantwortung für die IT auf der höchsten Unternehmensstufe angesiedelt werden, die IT-Beauftragten sollten direkt mit den obersten Entscheidungsträgern kommunizieren können. Den Innovationsmöglichkeiten der IT muss generell mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Eine konkrete Bemessung des Anteils der IT an der Wertschöpfung des Unternehmens könnte zudem dazu beitragen, die Informationstechnik als essentiellen Bestandteil des Arbeitsprozesses anzusehen.

 


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