28.01.2002 – Unlängst erst überraschte Amazon die Finanzwelt mit schwarzen Zahlen. Jetzt will das Unternehmen US-erprobte Geschäftsmodelle nach Deutschland importieren.
Unlängst erst überraschte Amazon die Finanzwelt mit schwarzen Zahlen. Jetzt will das Unternehmen US-erprobte Geschäftsmodelle nach Deutschland importieren.
So soll der ehemals reine Buchhändler auch hierzulande künftig als eCommerce-Plattform fungieren und für andere Anbieter Handelsspielräume eröffnen. Vor allem traditionelle Einzelhändler könnten von der Erfahrung und Bekanntheit des Online-Riesens profitieren. Dies gab Konzernchef Jeff Bezos in einem Handelsblatt-Interview bekannt. Ganz selbstlos agiert man dabei freilich nicht, denn das Geschäftsmodell beinhaltet für so gut wie gar keine Risiken, da lediglich die Gastauftritte in das eigene Angebot eingebunden werden, man sich jedoch nicht um das Fulfillment kümmern muss. Für jedes via Amazon verkaufte Produkt wird dann eine Provision fällig. Im vergangenen Quartal waren dies immerhin 98 Millionen US$ bzw. rund 9% des Gesamtumsatzes.
Während in den USA die Umsätze im vergangenen Jahr nur noch gering gesteigert werden konnten, kann man in Deutschland auf ein Umsatzwachstum von stolzen 95 Prozent blicken. Damit ist Deutschland für Amazon der wichtigste Markt außerhalb der USA.
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