Deutschland lagert aus

28.01.2009 – Eine wachsende Zahl deutscher Unternehmen betätigt sich im Outsourcing-Geschäft. Die Wirtschaftskrise wirkt dabei nach Expertenmeinung eher förderlich als beeinträchtigend.

Eine wachsende Zahl deutscher Unternehmen betätigt sich im Outsourcing-Geschäft. Die Wirtschaftskrise wirkt dabei nach Expertenmeinung eher förderlich als beeinträchtigend.

Nach Angaben des Branchenverbands verzeichnet die Nachfrage nach IT- und Geschäftsprozess-Outsourcing in Deutschland derzeit ein starkes Wachstum. Im laufenden Jahr sollen die Umsätze auf rund 14,6 Milliarden Euro ansteigen; das entspräche einer Steigerung von 7,2 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr. Bereits von 2007 auf 2008 war das Segment um 7,4 Prozent gewachsen.

Viele Unternehmen würden sich demnach derzeit verstärkt auf ihre Kernkompetenzen besinnen und andere Teile der Wertschöpfung von spezialisierten Marktteilnehmern realisieren lassen, so BITKOM-Präsidiumsmitglied Martin Jetter. Zudem würden momentan in der Hoffnung auf Kostensenkungen und Leistungssteigerungen viele ohnehin geplante IT-Projekte vorgezogen.

Das Auslagerungsgeschäft könnte somit nach Ansicht der Experten einer der wenigen Bereiche sein, die durch die anhaltende Wirtschaftskrise eher positive Impulse erfahren: Angesichts der aktuell schwierigen Situation würden auch bislang skeptische Unternehmen über Outsourcing von Prozessen und Dienstleitungen nachdenken, Damit würde sich die Erfahrung aus den Krisenjahren 2001 und 2002 bestätigen, innerhalb derer sich ebenfalls keine Beeinträchtigung im Segment zeigte.

 


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