Marketing-Effektivität lässt zu wünschen übrig

28.01.2009 – Im Angesicht des globalen Wettbewerbs steigern Unternehmen weltweit stetig ihre Werbebemühungen. Jedoch führt hoher Marketing-Aufwand nicht in jedem Fall auch zu großem Erfolg.

Im Angesicht des globalen Wettbewerbs steigern Unternehmen weltweit stetig ihre Werbebemühungen. Jedoch führt hoher Marketing-Aufwand nicht in jedem Fall auch zu großem Erfolg.

Marketer weltweit haben offenbar ein Effektivitätsproblem: 60 Prozent aller Werbeaufwendungen des vergangenen Jahres verpufften ohne den gewünschten Erfolg mit sich zu bringen. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie der , die anhand moderner Tracking-Methoden die Leistung von Marketing-Kampagnen im traditionellen sowie im Online-Medienbereich. Nach eigenen Angaben berücksichtigte die Analyse dabei sowohl direkte als auch indirekte Wirkungen auf die jeweilige Zielgruppe.

Als Erfolgsindikatoren wurden unter anderem Veränderungsraten in den Bereichen Verkaufszahlen, gesamter Handelsverkehr und Kundenkontakte sowie Zukunftsprognosen herangezogen. Auffällig dabei ist, dass die „Verschwendungsrate“ im Endkundengeschäft business-to-consumer (B2C) mit 65 Prozent deutlich höher liegt, als im Geschäftskundenbereich business-to-business (B2B) mit 47 Prozent.

Während man im B2B-Bereich sehr auf direkte Ergebnisse wie Vertriebskontakte bedacht sei, tendiere die Mehrheit der B2C-Marketer zu kostspieliger Medienwerbung, in der Hoffnung durch ein gesteigertes Markenbewusstsein der Kunden höhere Verkaufszahlen zu erzielen. Diese traditionelle Methode führe im aktuellen Werbedschungel jedoch häufig nicht mehr zu zufriedenstellenden Ergebnissen, analysieren die Experten.

 


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