Mobile Unterhaltung: Aussicht für 2012

29.01.2008 – In den nächsten vier bis fünf Jahren sollen vermehrt mobile Entertainment-Angebote genutzt werden. Umsätze aus Voice- und Messaging-Diensten gehen zurück.

In den nächsten vier bis fünf Jahren sollen vermehrt mobile Entertainment-Angebote genutzt werden. Umsätze aus Voice- und Messaging-Diensten gehen zurück.

Musik, Spiele, TV – all das soll bis 2012 groß einschlagen auf dem Mobilfunkmarkt. Eine Studie von prognostiziert, dass diese drei Sparten die Hauptantriebskräfte im mobilen Unterhaltungsmarkt der nahen Zukunft sind. 64 Milliarden US-Dollar Umsätze sollen in 2012 damit generiert werden – das wären 44 Milliarden mehr als im vergangenen Jahr.

Andere Sparten im mobilen Unterhaltungssektor sind nutzergenerierte Inhalte, Glücksspiel, Erwachsenenunterhaltung sowie Infotainment. Den größten Umsatz soll die mobile Musik mit 17,5 Milliarden US-Dollar in 2012 einfahren, gefolgt von mobilen Games mit 16 Milliarden US-Dollar. Starkes Wachstum erwarte man aber auch vom mobilen TV, da vermehrt mobile Broadcast-Networks in sich entwickelnden Märkten starten sollen. Für mobiles TV prognostizieren die Marktforscher Umsätze von 11,9 Milliarden US-Dollar in 2012.

Windsor Holden von Juniper Research schreibt diesen Erfolg der fortschreitenden Durchdringung mit 3G-Handsets zu, aber auch 2.5G-Handsets wie dem iPhone. Damit einhergehend würden verstärkt Rich-Media-Angebote konsumiert, die größtenteils die Umsatzrückgänge aus traditionelleren Services, wie Telefonie oder Messaging, kompensieren, so Holden. Doch es gibt auch weiterhin Schwachpunkte. So sei die Annahme von mobilen Unterhaltungsdiensten wesentlich begrenzt durch Schwierigkeiten mit Nutzerschnittstellen, Netzwerkschnelligkeit und zu hohen Kosten für Datendienste.

 


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