29.01.2009 – Immer häufiger werden populäre Online-Präsenzen Opfer von kriminellen Angriffen. Infizierte Websites stellen dabei oft auch eine Gefahr für ihre Besucher dar.
Immer häufiger werden populäre Online-Präsenzen Opfer von kriminellen Angriffen. Infizierte Websites stellen dabei oft auch eine Gefahr für ihre Besucher dar.
Die haben die aktuelle Version ihres Halbjahresberichts State of Internet Security veröffentlicht. Dessen Ergebnissen zufolge werden große Websites zunehmend von Cyberkriminellen infiziert. So seien im zweiten Halbjahr 2008 bereits 70 der 100 beliebtesten Präsenzen im Netz von schädlichen Inhalten befallen gewesen; 16 Prozent mehr als in der ersten Jahreshälfte.
Der Malware-Befall bedroht dabei zunehmend auch die Website-Besucher, beispielsweise durch versteckte Umleitungen auf bösartige Inhalte. Script Injections, kompromittierte Accounts und Missbrauch öffentlicher Leitungen seien Beispiele für die vielfältigen Angriffsmethoden der Kriminellen, so sagt Carl Leonard, Websense Threat Research Manager. Besonders Web 2.0-Funktionen, die die Verbreitung von user-generated Content ermöglichen, würden häufig zu bösartigen Zwecken ausgenutzt.
Doch der zunehmende kriminelle Missbrauch betrifft nicht nur Web-Seiten; Cyberkriminelle setzten zuletzt auch verstärkt auf den Versand von eMails: So ist laut Report zwar der Spam-Anteil am gesamten Online-Nachrichtenverkehr leicht zurückgegangen, jedoch enthielten im zweiten Halbjahr 2008 über 90 Prozent aller Spam-Mails Links zu schadhaften Malware- oder Spam-Seiten. Das entspricht einem Anstieg von rund sechs Prozent zur ersten Jahreshälfte.
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