02.02.2010 – Die SMS gilt als teuerste elektronische Kommunikationsform der Welt. Dennoch ist sie auch für Marketer unverzichtbar.
Die SMS gilt als teuerste elektronische Kommunikationsform der Welt. Dennoch ist sie auch für Marketer unverzichtbar.
Das geht auch aus einer Studie von hervor, in der Anwender nach ihrer Einstellung zu Werbe- und Erinnerungstexten für das Handy befragt wurden. Es zeigte sich, dass die Akzeptanz, gerade bei SMS die an Termine und ausstehende Erledigungen erinnern, durchweg hoch ist. Erinnerungsschreiben, zu denen bekanntlich auch die ungeliebten Mahnungen zählen, kommen bei 83 Prozent der Umfrageteilnehmer per Post ins Haus, obwohl 67 Prozent angaben, dass sie sie mindestens ebenso gern auf dem Handy empfangen würden. Offenbar liegt hier ein nicht unerheblicher Acker des mobilen Marketing brach, denn nur ganze drei Prozent lassen sich derzeit via SMS an die alltäglichen Dinge des Lebens erinnern.
Dabei bietet die klassische SMS durchaus Potenzial: Informationen über Sonderaktionen der Anbieter, Erinnerungen an offene Rechnungen oder auch der Hinweis auf den feststehenden Friseurtermin können große Wirkung entfalten, da der Kunde diese Dienste, insofern sie kostenlos und nach bewusster Einwilligung erfolgen, als Hilfe für die Organisation seines Tagesablaufs begreift. Die meisten Handybesitzer haben ihr Mobilfunkgerät ohnehin immer dabei, sodass sie derlei kommerzielle SMS als bequem erachten. Die Kurznachrichten sind zudem weitaus ökonomischer hinsichtlich der Kosten- und Organisationsaufwendungen der Zustellung – hinzu kommt, dass der Erhalt einer SMS bei den meisten Nutzern ein positiv geprägtes Ereignis ist, psychologisch ist es also geschickter eine Mitteilung auf das Handy zu senden als ein physisches Schreiben. Das Phänomen SMS zeige keinerlei Anzeichen der Schwäche, sagt Guiom Peersman von Dialogue, im Gegenteil beobachte man eine ständig anziehende Nachfrage nach neuen Anwendungsbereichen. Die Menschen schrieben in faktisch jeder Phase ihres Tagesablaufs Kurzmitteilungen untereinander und seien deshalb prinzipiell sehr aufgeschlossen, was SMS von Firmen und Marken anginge, die ihnen bekannt seien.
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