03.02.2010 – Obwohl das vergangene Jahr eher ein trauriges für die Handy-Hersteller war, endete es doch noch versöhnlich. Die größten Marktteilnehmer konnten etwas aufatmen.
Obwohl das vergangene Jahr eher ein trauriges für die Handy-Hersteller war, endete es doch noch versöhnlich. Die größten Marktteilnehmer konnten etwas aufatmen.
Das vierte Quartal brachte 15,1 Prozent mehr Umsatz mit mobilen Telefonen als das dritte. Dafür hätten unter anderem die stimulierenden Maßnahmen der Obama-Regierung gesorgt, berichtet im Rahmen der Veröffentlichung einer Studie zum Endgeräte-Umsatz des Mobilfunkmarktes 2009. Über 336 Millionen Handys wurden laut den Analysten zwischen Oktober und Dezember verkauft, was die Absatzverluste des gesamten Geschäftsjahres bei einem Minus von lediglich 4,5 Prozentpunkten abfing vorherige Schätzungen waren deutlich düsterer ausgefallen.
Und so gehen die Experten nun davon aus, dass der Verkauf von Mobilfunkgeräten, insbesondere getrieben durch den Boom der Smartphones, in 2010 ein Niveau von 1,2 Milliarden Geräten erreichen werde. Zwar habe gerade auf dem Gebiet der schlauen Mobiltelefone der Branchenriese Nokia an Boden gegenüber der Konkurrenz verloren, trotzdem hätten die Finnen mit 37,7 Prozent den größten weltweiten Marktanteil. Nokias stärkste Bedrohung komme derzeit aus Korea: So konnte Samsung zwischen Juni 2008 und Dezember 2009 seinen Marktanteil von 15,2 auf 20,5 Prozent steigern. Überzeugend sei hier vor allem das Sortiment an funktionsorientierten Geräten, sodass man sich einen guten Ruf als Innovator habe sichern können, so ABI Research. Drittgrößter Anbieter ist indes LG, mit einem Marktanteil von 10,1 Prozent.
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