Nur Kosmetik reicht nicht

04.02.2010 – Wenn schon neu, dann richtig: Relaunches können neue Aufmerksamkeit auf eine eShop-Präsenz ziehen – wenn sie wirklich Innovationen und Verbesserungen beinhalten.

Wenn schon neu, dann richtig: Relaunches können neue Aufmerksamkeit auf eine eShop-Präsenz ziehen – wenn sie wirklich Innovationen und Verbesserungen beinhalten.

Manchmal ist es so einfach – wer einen Relaunch plant, sollte wirklich etwas zum Relaunchen haben. In einer Studie des eBusiness-Unternehmens stellte sich heraus, dass nur jeder zweite eShop-Betreiber bei einer Neuaufsetzung seiner Website die technischen Möglichkeiten voll ausnutzt – mehrheitlich wird auf neue Services verzichtet. Die Kritikpalette ist vielfältig, aber Funktionen, die individuelle Kundenwünsche berücksichtigen, fehlen oft.

So beispielsweise im Warenkorbbereich. Hier wird landläufig die Möglichkeit flexibler Versandoptionen vermisst; nur bei jedem siebten eShop lassen sich beispielsweise alternative Liefertermine vereinbaren. Ein weiteres Manko sind zu starr platzierte Funktionen. Buttons zur Weiterempfehlung von Produkten finden sich erst nach der Kaufabwicklung und nicht während des gesamten Einkaufs. Dabei werde insbesondere die Kommunikation zwischen eShop und Kunde immer wichtiger. eShopper möchten verstärkt aktiv eingebunden werden. Bereits bei der Suche erwarten sie flexible Kundenbetreuung und die Möglichkeit Bewertungen zu lesen. Beim Produktvergleich ist es heute selbstverständlich, Informationen Dritter durch Warentests oder Produktrezensionen hinzuzuziehen – diese sollten direkt in das Portal eingebunden werden.

Bei der Warenpräsentation hingegen konnten die Experten nur wenige Mängel feststellen. In zwei von drei eShops können Käufer bereits während des Suchvorgangs sehen, ob und wann die Ware lieferbar ist; per häufig vorhandener Aftersearch-Navigation kann zudem noch innerhalb einer Trefferliste die Auswahl eingegrenzt werden. Fazit der Studie: Warenpräsentation Top, Service ausbaufähig – insbesondere im Kundendialog und der Web 2.0-Integration ist für die deutschen Web-Shop-Betreiber noch eindeutig Luft nach oben.

 


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