Soziales Sicherheitsrisiko

05.02.2010 – Malware-Alarm im Web 2.0: Nicht nur News, Klatsch und Tratsch sondern auch Schadprogramme verbreiten sich rasend schnell in sozialen Netzwerken.

Malware-Alarm im Web 2.0: Nicht nur News, Klatsch und Tratsch sondern auch Schadprogramme verbreiten sich rasend schnell in sozialen Netzwerken.

In einer wohl nicht ganz uneigennützigen, dennoch aber interessanten Studie des IT-Sicherheitsunternehmens wurde das Web 2.0 als einer der neuen Lieblingsspielplätze der bösen Buben des Internets ausgemacht: Mit einer Zunahme von 70 Prozent zeigt das Malware-Aufkommen in sozialen Netzwerken Wachstumsraten von der andere Branchen derzeit nur träumen können. Bereits 36 Prozent der Nutzer gaben an, über das Web 2.0 Schadsoftware zugestellt bekommen zu haben – gegenüber 2008 ist dies ein Anstieg um 69,8 Prozent.

Bei der Verbreitung der Malware wird nach modernsten Marketing-Methoden verfahren. Viral und ohne Zutun der Kriminellen wurde beispielsweise eine Warnung vor einem „Unnamed App“ von Nutzer zu Nutzer weitergereicht; „Abhilfe“ sollte ein als Virenprogramm getarntes Schadprogramm schaffen – mit teils drastischen Folgen für Datenschutz und Software. Auch „Social-Spam“ wird zu einem wachsenden Problem: Bereits 57 Prozent der Facebook-Nutzer haben unerwünschte Nachrichten erhalten. Nach Angaben der Experten wächst bei Unternehmen angesichts des undurchsichtiger werdenden Web 2.0-Terrains zunehmend die Sorge um die eigene IT-Sicherheit. 72 Prozent machen sich über das Verhalten ihrer Mitarbeiter in sozialen Netzwerken Sorgen; dennoch sehen die meisten derartige Applikationen als mittlerweile unverzichtbar für die Unternehmenskommunikation an.

 


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