05.02.2010 – In Zeiten von Breitbandanschlüssen sind die Anwender nicht mehr an lange Ladezeiten gewöhnt. Im mobilen Sektor müssen sie sich allerdings häufig noch in Geduld üben.
In Zeiten von Breitbandanschlüssen sind die Anwender nicht mehr an lange Ladezeiten gewöhnt. Im mobilen Sektor müssen sie sich allerdings häufig noch in Geduld üben.
Die Erwartungen an die maximal hinnehmbare Länge der Ladezeiten des mobilen Internets weichen deutlich von der Realität ab. Das statuierte und berief sich dabei auf eine Studie, bei der man unter anderem die mobilen Portale von Branchengrößen wie Amazon oder Dell untersuchte. Während Anwender, gerade wenn sie unterwegs sind, schnelle Zugriffszeiten auf Informationen wünschten, trödelten die Betreiber bei der Anpassung an die veränderten Bedürfnisse mitunter enorm und hätten noch einen weiten Weg zurückzulegen um die Mängel zu beheben, so die Experten.
Die schnellste in der Studie unter die Lupe genommene Internetpräsenz brauchte 8,3 Sekunden um vollständig angezeigt zu werden; bei stationären Zugängen liegt die Akzeptanz der Nutzer bei gerade mal zwei Sekunden. Selbst die schnellste Homepage der Studie hat also klaffende Makel wenn es um die Annäherung von Anspruch und Wirklichkeit geht. Allgemeine Suchanfragen und Produktinformation sind zwar mit 4,5 beziehungsweise 5,7 Sekunden Ladzeiten schon deutlich schneller abrufbar, den Vergleich zum heimischen Netz aber muss der mobile Bereich auch dort scheuen. Der Studie zufolge erwarten Kunden heutzutage 99,5 Prozent Verfügbarkeit einer Seite, Ausfallzeiten können für den Betreiber zu teuren Spaß werden. Die beste Verfügbarkeit in der Untersuchung lag bei immerhin 97,6 Prozent, viele jedoch erreichten nicht einmal 90 Prozent. Experten raten vor allem Online-Händlern immer wieder, ihre Portale nicht zu überfüllen, sich auf das wesentliche zu beschränken und Informationen möglichst leicht zugänglich zu machen.
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