08.02.2010 – Einer der größten Vorteile von Web-Shops ist die Fülle an Informationen. Produkthinweise auf Basis der Kundenpräferenzen können jedoch mitunter purer Nonsens sein.
Einer der größten Vorteile von Web-Shops ist die Fülle an Informationen. Produkthinweise auf Basis der Kundenpräferenzen können jedoch mitunter purer Nonsens sein.
Laut einer Studie von hat sich die Qualität der Produktempfehlungen bei den Online-Händlern im vergangenen Jahr gegenüber 2008 verschlechtert. Dabei seien, so die Analysten, insbesondere Unterschiede zwischen den Kategorien der Güter offenbart worden, denn während im Musik- und Unterhaltungsbereich größtenteils sehr gute Bewertungen von den Nutzern gemeldet wurden, beschwerten sich bei Spielzeug und Bürobedarf viele über völlig sinnlose Produkthinweise, ohne jeden Bezug zur gesuchten oder erworbenen Ware. Bei Musik besteht somit eine 48 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Links als exzellent beurteilt werden.
59 Prozent aller Käufer im eCommerce monierten in der Umfrage schlechte Empfehlungen, während es in 2008 noch 45 Prozent gewesen waren eine Steigerung von 31 Prozent, im direkten Jahresvergleich. Über alle Warengruppen hinweg betrachtet, sagen aber immerhin 17 Prozent der Kunden, dass die Kaufhinweise in sehr hohem Maße ihre Präferenzen bedienten. Es sei unerfreulich, aber nicht überraschend, dass so viele Nutzer sich über schlechte Produktempfehlungen beschwerten, meint Lori Trahan von ChoiceStream. Sie erwarteten von Jahr zu Jahr mehr von diesen automatisierten Anzeigen und glaubten, dass diese immer akkurater werden müssten. Die Enttäuschung über die nur schleppend vorangehenden Verbesserungen sei deutlich zu spüren, so Trahan weiter. Die hohe Nachfrage nach derartigen Dienstleistungen, die das Online-Shopping erleichtern, spüle immer wieder Provider auf den Markt deren Expertise und Datenanalyseverfahren durch mangelnde Erfahrung teils unausgereift seien.
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