02.02.2009 – Im vierten Quartal des Jahres 2008 ist die Klickbetrug-Rate auf ihren bisherigen Höchststand angewachsen. Die Online-Werbeindustrie sollte reagieren.
Im vierten Quartal des Jahres 2008 ist die Klickbetrug-Rate auf ihren bisherigen Höchststand angewachsen. Die Online-Werbeindustrie sollte reagieren.
Klickbetrug ist ein lohnendes Geschäft: Mit sogenannten Bot-Netzwerken werden beispielsweise auf Google-AdWords-Anzeigen aberwitzig hohe Klickraten erzeugt, die eine unrechtmäßige Ausschüttung von Werbegeldern zufolge haben. Im viertem Quartal 2008 erreichte der von dem auf Klickbetrug spezialisierten Unternehmen ermittelte Click-Fraud-Index (CFI) einen neuen Höchststand: Den Zahlen des Unternehmens zufolge sind 17,1 Prozent aller Klicks im gesamten Internet auf Klickbetrug zurückzuführen.
Gegenüber den Zahlen von 2007 bedeutet dies eine Steigerung von 0,5 Prozent. In den Werbenetzwerken von Yahoo! und Google blieb der CFI mit 28,2 Prozent im Vergleich zu 2007, wo er eine Höhe von 28,3 Prozent erreichte, recht konstant. Trotzdem breiten sich Bot-Netzwerke weiter aus: So stieg deren Anteil am CFI von 22 Prozent aus dem Jahr 2007 auf 31,4 Prozent in 2008 an. Bei der Suche nach dem Ursprung der Betrugsaktivitäten zeigte sich, dass Klickbetrüger auf dem US-Markt zu 7,4 Prozent aus Kanada, zu drei Prozent aus Deutschland und zu 2,4 Prozent aus China kamen. Laut Tom Chutbert von Click Forensics sollte die Online-Werbeindustrie reagieren: Besonders in wirtschaftlich schwachen Zeiten sei eine wirksame Betrugsbekämpfung wichtig.
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