Endlich: Zahlen für deutsches Weihnachtsgeschäft

05.02.2001 – Mit einiger Verspätung zu den US-amerikanischen Kollegen legt nun auch die GFK Ergebnisse zur vergangenen Weihnachtssaison vor.

Mit einiger Verspätung zu den US-amerikanischen Kollegen legt nun auch die GFK Ergebnisse zur vergangenen Weihnachtssaison vor.

Tenor der Untersuchung: Der Geschenkekauf zum Jahresende kurbelte den e-Commerce-Markt an. Das Weihnachtsgeschäft 2000 habe dem Online-Handel in Deutschland zum weiteren Durchbruch verholfen. Laut haben 4,7 Mio. Verbraucher im November und Dezember 2000 das Internet genutzt und Produkte und Dienstleistungen für insgesamt 1.134 Mio. DM online geordert.

Im Vergleich zu den Monaten September und Oktober stieg die Anzahl der Online-Käufer um über 51 Prozent an. Etwa 1,2 Mio. Personen nutzten erstmalig das Internet für einen Online-Einkauf, dabei haben jetzt auch zunehmend Frauen und die Altersgruppe der über 40-jährigen das Netz als Einkaufsstätte entdeckt.

Während Bücher und CDs sowie PC und PC-Zubehör weiterhin die höchsten Umsätze im Online-Handel erzielen, stieg die Nachfrage vor allem bei den "klassischen" Weihnachtsgeschenken: Spielwaren, Schmuck, Uhren sowie Mobiltelefone und DVD-Player. Im Vergleich zu den beiden Vormonaten September und Oktober erreichten diese Produktgruppen im Internet jeweils zwei- bis fünffach höhere Umsätze. Im Schnitt wurden von allen Online-Käufern im November und Dezember durchschnittlich 1,8 Bestellungen mit einem durchschnittlichen Bestellwert von jeweils 134 DM aufgegeben.

Vom vorweihnachtlichen Rekordumsatz haben hauptsächlich die großen Web-Anbieter im Netz profitiert. So konnte Amazon seine Spitzenstellung mit einem Umsatz von über 100 Mio. DM im November und Dezember weiter festigen, mit deutlichem Abstand gefolgt von den beiden großen Versandhandelsunternehmen Otto und Quelle ohne deren Tochtermarken.

 


 Weihnachtssaison 2000: Top oder Flop?

 Weihnachtsgeschäft mit doppeltem Umsatz

 Das Weihnachtsgeschäft hat sich gelohnt

 Weihnachtsgeschenke: Preis wichtiger als Marke

 Teures Weihnachtsgeschäft für britische Online-Händler


 

Dieser Artikel erschien am und wurde am aktualisiert.
Nach oben scrollen