Den Schutzengel im Krankenwagen

05.02.2003 – Mit dem Guardian Angel hat Ericsson erstmals ein medizinisches Notfallsystem vorgestellt, das künftig Krankenfahrzeuge mit allen wichtigen medizinischen Einrichtungen permanent verbindet.

Mit dem Guardian Angel hat Ericsson erstmals ein medizinisches Notfallsystem vorgestellt, das künftig Krankenfahrzeuge mit allen wichtigen medizinischen Einrichtungen permanent verbindet.

Dabei spielt es keine Rolle, wo sich das Fahrzeug befindet. Das System stellt sicher, dass zwischen verschiedenen Netzzugängen ohne Verbindungsabbruch hin- und hergeschaltet wird. So können wichtige Patientendaten nahtlos von einem GSM- zu einem UMTS- und wLAN-Netz übertragen werden. Neben den medizinischen Daten ist es zudem mit Hilfe des IPv6 Protokolls möglich, gleichzeitig auch Sprache und Videosequenzen zu übermitteln.

Die Verwendung aller drei Schlüsseltechnologien durch ein einziges System hat nach Angaben von den entscheidenden Vorteil, dass automatisch je nach Standort immer das optimale Netz gewählt wird. Fährt der Krankenwagen über Land, ist der Guardian Angel per GPRS/GSM mit dem Krankenhaus verbunden, in dem die Ärzte in der Notaufnahme die Patientendaten wie Herzfrequenz, Blutdruck etc. schon während des Transportes auswerten können. Fährt die Ambulanz durch dicht besiedeltes Gebiet, schaltet der Guardian Angel automatisch auf das breitbandigere UMTS/WCDMA um. Erreicht der Krankentransport das Hospital, schaltet das Notfall-System auf das wLAN Netz des Hauses um. Der Datenstrom kann dabei über verschiedene Netzwerkschnittstellen parallel fließen. Diese Redundanz erhöht die Ausfallsicherheit. Wenn z.B. das wLAN instabil ist, nutzt Guardian Angel zur Übertragung der oftmals lebenswichtigen Daten simultan GSM/GPRS oder UMTS/WCDMA.

 


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