Europa: Breitband Begeisterung hält sich in Grenzen

06.02.2002 – Obgleich die Anbieter nicht müde werden, den Wert ihrer Highspeed Internet-Zugänge zu betonen, sehen viele Europäer offenbar keinen zwingenden Grund für einen Breitband-Anschluss.

Obgleich die Anbieter nicht müde werden, den Wert ihrer Highspeed Internet-Zugänge zu betonen, sehen viele Europäer offenbar keinen zwingenden Grund für einen Breitband-Anschluss.

Zu dieser Einschätzung gelangt eine neue Studie von , in der die Online-Nutzer in Großbritannien, Deutschland und Frankreich unter die Lupe genommen wurden. Das Ergebnis: Sollte sich an den gegenwärtigen Kosten nichts Entscheidendes ändern, so werden in diesen Ländern bis 2005 gerade einmal 10 Prozent aller Internet-Haushalte über einen Breitband-Zugang verfügen.

Gartner hält dabei nicht nur die Preissensibilität in den genannten Staaten für besonders hoch, sondern rügt gleichzeitig den bislang noch völlig unzureichenden Content für Highspeed-Anschlüsse. „Die Industrie hat angenommen, die Verbraucher schnell für Breitband erwärmen zu können“, sagt Adam Daum, Vize-Präsident und Chef-Analyst bei GartnerG2, „doch Geschwindigkeit allein ist nicht genug. Es muss auch attraktiven Breitband-Content geben.“ Ebenso halten die Analysten kostenlose Testzugänge für notwendig, damit sich Verbraucher zunächst ein Bild von den Möglichkeiten machen könnten, ohne gleich in eine teure Vertragsbindung einzusteigen. Zwar geht das Marktforschungsunternehmen nach wie vor davon aus, dass sich Breitband auch in Europa durchsetzen wird, jedoch weitaus langsamer als bisher erwartet.

 


17.01.2002 – Breitband – Geschwindigkeit ist keine Hexerei

01.02.2002 – Mit Breitband in die Gewinnzone?

18.01.2002 – Content verkauft sich über Handy und Breitband

07.01.2002 – Was Breitband-Nutzer wollen


Mehr News | Spotlights zum Thema ‚Breitband‘


 

Dieser Artikel erschien am .
Nach oben scrollen