06.02.2009 – In Sachen breitbandige Internet-Zugänge ist die Bundesrepublik weiterhin eine DSL-Domäne. Alternative Technologien spielen hierzulande – trotz zuletzt beträchtlicher Wachstumsraten bisher kaum eine Rolle.
In Sachen breitbandige Internet-Zugänge ist die Bundesrepublik weiterhin eine DSL-Domäne. Alternative Technologien spielen hierzulande – trotz zuletzt beträchtlicher Wachstumsraten bisher kaum eine Rolle.
Einheimische DSL-Anbieter dürfen sich freuen: In Bezug auf Breitband-Internet ist und bleibt Deutschland ein DSL-Land. Mehr als 90 Prozent der schnellen Online-Zugänge basieren auf dieser Technik. Lediglich fünf Prozent der deutschen User wählen sich per TV-Kabel ins Netz ein; andere Technologien wie der Zugang mittels Satellit oder Stromkabel kommen noch seltener zum Einsatz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von .
Zwar steigerte sich die Zahl der breitbandigen TV-Anschlüsse zwischen 2005 und 2008 jährlich um durchschnittlich 130 Prozent, absolut betrachtet kommt dem Fernsehkabel als Einwahlmittel damit jedoch noch immer kaum eine nennenswerte Bedeutung zu. In Ländern wie den USA oder der Schweiz stellt sich dies bereits ganz anders dar. Die Studie macht dafür in erster Linie die in den achtziger Jahren in Deutschland politisch durchgesetzte Aufteilung des TV-Kabelnetzes in vier hierarchische Ebenen verantwortlich. Dieser Beschluss behindere bis heute eine erweiterte Nutzung, so die Analysten.
09.01.2009 – Mobiles Breitband-Internet auf dem Vormarsch
02.12.2008 – Feste und mobile Breitbandversorgung in Europa
01.12.2008 – Fernsehkabel-Breitband gegen DSL
26.11.2008 – Deutsche Breitbandversorgung benötigt technologische Vielfalt
22.07.2008 – DSL bleibt weltweit Nr.1
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