Siemens gründet mobilen Incubator

09.02.2001 – Mit der Investition von 180 Millionen Euro bis 2003 will Siemens junge Start–up–Unternehmen im Bereich Mobilfunk–Technologien fördern.

Mit der Investition von 180 Millionen Euro bis 2003 will Siemens junge Start–up–Unternehmen im Bereich Mobilfunk–Technologien fördern.

Die jungen Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, eigene Geschäftsideen möglichst schnell in marktfähige Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. Schwerpunkt der Förderung sind mobile Anwendungen, insbesondere Software–Lösungen und Dienstleistungen für die kommenden Mobilfunkstandards GPRS und UMTS. Dazu werden in den nächsten drei Jahren jeweils 60 Millionen Euro investiert. Standorte des Incubators sind zunächst München und Stockholm. Im nächsten Schritt soll eine dritte Niederlassung in Asien oder den USA hinzukommen.

Über den Incubator wird eine umfassende Förderungs–Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Sie reicht vom Gründungskapital über Büroräume, laufende Beratung in Strategie– und Rechtsfragen, Hilfe bei der Rekrutierung des Personals bis hin zu Marketing, Werbung und PR für die Start–ups und ihre Produkte. Zusätzlich kann das weltweite Vertriebsnetz und der globale Forschungsverbund von Siemens genutzt werden. Pro Standort sollen jährlich bis zu 15 sogenannte "Incubatees" aufgenommen werden, insgesamt 45 pro Jahr. "Im Moment wird viel von der rechtzeitigen Verfügbarkeit der Technik für die nächste Mobilfunkgeneration gesprochen. Doch der Erfolg von UMTS hängt von Applikationen ab, die die Nutzung sinnvoll und lohnend machen. Diese Entwicklungstätigkeit wollen wir durch den Incubator beschleunigen", so Rudi Lamprecht, Vorsitzender des Bereichsvorstands von IC Mobile.

 


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