Gute Zeiten für Domain-Verkäufe

09.02.2009 – Für den Domain-Markt ist 2008 ein Jahr mit hohen Zuwächsen gewesen. Während Länder-Domains wie .de oder .fr deutlich teurer wurden, verbilligten sich Top-Level-Domains wie .com und .net ein wenig.

Für den Domain-Markt ist 2008 ein Jahr mit hohen Zuwächsen gewesen. Während Länder-Domains wie .de oder .fr deutlich teurer wurden, verbilligten sich Top-Level-Domains wie .com und .net ein wenig.

Einer durch die Domain-Handelsplattform durchgeführten Marktstudie zufolge war 2008 ein sehr gutes Jahr für den Domain-Markt: So stieg die Anzahl der Domainverkäufe von 27.270 in 2007 um 35 Prozent auf 36.884 in 2008. Trotz der allgemeinen Krisenstimmung wuchs das Handelsvolumen im vierten Quartal 2008 immerhin noch um acht Prozent auf etwa 53,1 Millionen Euro; der Wert für 2007 betrug etwa 49,1 Millionen Euro.

Der durchschnittlich pro Domain erzielte Preis lag bei 1440 Euro, damit sank er um 21 Prozent im Vorjahresvergleich; 2007 konnte noch eine Preissteigerung von 5 Prozent verzeichnet werden. Im Kontrast zum allgemeinen Preisverfall stiegen die Preise für länderspezifisches Domains wie .de, .fr, oder .at teils erheblich; diese kosteten im Schnitt 1170 Euro, während sie 2007 noch für 1017 Euro zu haben waren. Bei den sogenannten Top-Level-Domains wie .com, .net, .org, .biz, und .info waren leichte Preisrückgänge festzustellen, der Durchschnittspreis lag hier bei 1700 Euro. Insbesondere die .com-Domain büßte den Zuwachs aus 2007 nahezu wieder vollständig ein. Der höchste Kaufpreis einer bei Sedo verkauften Domain des Jahres wurde für eine .de-Domain bezahlt: kredit.de brachte 1,17 Millionen US-Dollar ein.

 


04.02.2009 – Kreatives Marketing-Portal mit Extras

02.12.2008 – Amazon öffnet SimpleDB

10.11.2008 – Erfolgreicher werben mit reduzierten Ladezeiten

17.10.2008 – Parallel-Internet startet durch

29.09.2008 – In Echtzeit gegen die Spamflut


Mehr Infos zum Thema ‚Domains‘


Dieser Artikel erschien am und wurde am aktualisiert.
Nach oben scrollen