09.02.2009 – Bei der Online-Suche nach Konsumgütern haben eShops die Nase vorn: Etwas über ein Drittel aller Suchergebnisse verweisen auf Online-Händler.
Bei der Online-Suche nach Konsumgütern haben eShops die Nase vorn: Etwas über ein Drittel aller Suchergebnisse verweisen auf Online-Händler.
Das Online-Marketing-Unternehmen hat die Suchergebnis-Präsenz verschiedener Handelssparten bei der Online-Suche nach Konsumgütern analysiert. Dabei haben sich eCommerce-Seiten als klar dominierend erwiesen; etwa 35 Prozent aller Suchergebnisse verweisen auf eShops. Der traditionelle Einzelhandel kommt hier nur auf magere zwölf Prozent. Preisvergleichsseiten, die 2007 noch einen Anteil von etwa 27 Prozent hatten, kamen 2008 nur noch auf etwa 19 Prozent.
Thom Disch von Internet Engine ist überrascht, dass konventionelle Einzelhändler nicht mehr Geld in Suchmaschinen-Marketing investiert hätten, obwohl laut comScore-Angaben 24 Prozent aller Offline-Kaufentscheidungen online beeinflusst wurden. Im zweiten Teil der Studie wurde zusätzlich zwischen bezahlten und unbezahlten Suchergebnissen unterschieden: Während sich die 35 Prozent Ergebnisanteil des Online-Handels aus 17 Prozent freien und 18 Prozent bezahlten Suchergebnissen zusammensetzten, wurden im traditionellen Einzelhandel zehn Prozent der insgesamt zwölf Prozent Ergebnisanteil bezahlt. Nur etwa zwei Prozent ergaben sich aus freien Suchergebnissen. Um präsent zu sein, müsse der traditionelle Einzelhandel mehr Geld investieren dies habe einen zusätzlichen Wettbewerbsnachteil zufolge, so Disch abschließend.
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