Hohe Einsparungspotenziale beim Stromverbrauch

10.02.2009 – US-amerikanische Martkforscher haben einige Empfehlungen veröffentlicht, um bei IT-Anlagen von Betrieben Strom und somit bares Geld einzusparen.

US-amerikanische Martkforscher haben einige Empfehlungen veröffentlicht, um bei IT-Anlagen von Betrieben Strom und somit bares Geld einzusparen.

Es sei, so die Marktanalysten von , möglich den Stromverbrauch in einem exemplarischen Betrieb mit 2500 Mitarbeitern um bis zu 43 Prozent zu senken – allein durch achtsamen Umgang mit den internen Stromreduktionsmöglichkeiten der Betriebsysteme. Das automatische Ausschalten von Monitoren und Festplatten nach einer bestimmten Zeit des Leerlaufs ist bekanntlich schon lange möglich, wird aber offensichtlich von Firmen zu wenig genutzt.

Jährlich gingen auf diese Weise in einer sog. „2500-PCs-Organisation“, die für die Untersuchung angenommen wurde, rund 43.300 US-Dollar im Nirwana der Geldströme verloren, stellten die Experten fest. Durch zusätzliche Maßnahmen, wie komplettes Ausschalten der Rechner oder auch vollständiges Trennen von der Stromversorgung nach Feierabend, sei es außerdem möglich weitere 6.500 US-Dollar im Jahr einzubehalten. Gartner erstellte ein Modell anhand dessen sich der durchschnittliche Stromverbrauch solch einer Organisation schätzen lässt.

Drei verschiedene Szenarios wurden unter die Lupe genommen: Der achtsame Umgang mit Strom, der unachtsame Umgang und eine vollkommen auf Stromsparen ausgelegte Arbeitsweise. Prämissen waren, dass jeder der 2500 Mitarbeiter einen eigenen Arbeitsrechner betreibt, acht Stunden täglich arbeitet, im Jahr 230 Tage anwesend ist und 70 Prozent dieser Zeit den PC betreibt. Der Vize-Präsident von Gartner, Charles Smulders betonte allerdings, dass das Modell auch modifiziert und für praktisch jeden Betrieb angewandt werden kann.

 


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