3G-Dienste: es darf ruhig etwas mehr kosten

11.02.2003 – Gute Nachrichten für Betreiber von Telekom-Netzen und für Hersteller: die Mehrheit der potenziellen 3G-Kunden ist bereit, für die neuen Handys und ihre Dienste auch mehr auszugeben.

Gute Nachrichten für Betreiber von Telekom-Netzen und für Hersteller: die Mehrheit der potenziellen 3G-Kunden ist bereit, für die neuen Handys und ihre Dienste auch mehr auszugeben.

42 Prozent der Handy-Nutzer in Europa sind an den Diensten der 3. Mobilfunkgeneration (3G) interessiert. So lautet das Ergebnis des 3G-Reports von . Die Hälfte der Befragten mit Interesse an 3G-Diensten (21 Prozent aller Handy-Nutzer) sind demnach bereit, für bestimmte Dienste wie MMS, High-Speed-Internet und eMails durchaus zusätzliche 6 bis 10 Euro monatlich zu bezahlen. Diejenigen, die sich für 3G-Dienste interessieren, wären ebenfalls bereit, für ein 3G-Mobiltelefon mehr als für ihr altes Handy auszugeben. Über die Ländergrenzen hinweg würde die Mehrheit der Befragten bis zu 330 Euro für ein 3G-Handy bezahlen.

Von den Befragten in Europa, die ein Interesse an 3G-Anwendungen bekundeten, legte die Mehrzahl mit 77 Prozent den Schwerpunkt auf das Versenden und Empfangen von eMails via Handy bzw. mit 77 Prozent auf die Nutzung von Bildtelefonen. Mit 47 Prozent spielt das Herunterladen von Musikdateien und mit 40 Prozent das Betrachten von Video-Clips die geringste Rolle.

"Unser Report deutet an, dass sich in Europa die Einstellung gegenüber 3G durchaus positiv entwickeln könnte, dass aber auch vor allem die kleineren Mobilfunkanbieter viel Zeit und Arbeit investieren müssen, um die Vorzüge der 3G-Dienste und ihre eigene Fähigkeit, den Verbrauchern zuverlässige Dienste bereitzustellen, überzeugend darzustellen," weiß Wolfgang Best, Director Telecommunication & IT bei TNS EMNID, zu berichten.

 


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