eEurope 2002: es gibt noch viel zu tun

13.02.2002 – Immerhin zwei Jahre ist der Plan schon alt: Zeit für eine Zwischenbilanz, die Erkki Liikanen für die Europäische Kommission zog.

Immerhin zwei Jahre ist der Plan schon alt: Zeit für eine Zwischenbilanz, die Erkki Liikanen für die Europäische Kommission zog.

Das wichtigste Ziel des im Jahr 2000 ins Leben gerufenen Aktionsplans lautet übergeordnet: Ganz Europa soll online gehen. Durch die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen in den Bereichen Telekommunikation und eCommerce sowie die Fokussierung von Finanzierungsinstrumenten will die Europäische Kommission dieses Ziel erreichen. Bei der Vorstellung des zeigte sich dabei Erkki Liikanen durchaus zufrieden mit den bislang erreichten Ergebnissen. So sei die Internetpenetrationsrate von 18 Prozent im März 2000 auf 38 Prozent im Dezember 2001 gestiegen. Fast 90 Prozent aller Schulen verfügten über einen Zugang zum Internet und bereits über 90 Prozent aller Unternehmen seien mit dem Netz verbunden.

Dennoch besteht laut Liikanen kein Grund sich nun zurückzulehnen: ein großes "aber" folge jedem bislang erreichten Ergebnis. So bestehe noch Handlungsbedarf zur Überwindung der Digital Divide, die sich z.B. in unterschiedlichen Penetrationsraten in Nord- und Süd-Europa manifestiert. In den Schulen seien weder genügend PCs vorhanden noch das Internet wirklich in den Unterricht integriert. Und auch wenn nahezu jedes Unternehmen über einen Internetzugang verfüge, seien der Anteil z.B. des B2C nach wie vor zu gering und die Sicherheitsprobleme noch ungelöst. Vor diesem Hintergrund fordert Liikanen eine Fortführung der Initiative eEurope über 2002 hinaus. Der Schwerpunkt solle dabei auf die effizientere Nutzung des Internet verlagert werden.

 


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