Anti-Spam-Paper veröffentlicht

14.02.2003 – Nützliche Tipps zur Abwehr von elektronischen Werbesendungen verspricht das neue White Paper des eco Verbands.

Nützliche Tipps zur Abwehr von elektronischen Werbesendungen verspricht das neue White Paper des eco Verbands.

Nach Schätzungen der deutschen Internet Service Provider (ISP) handelt es sich bei rund einem Drittel aller eMails um Werbepost, die niemand angefordert hat. Im Durchschnitt erhält jeder Besitzer eines elektronischen Postfachs 700 Junk-Mails im Jahr, schätzt der eco-Verband. Allein im letzten Jahr soll sich das Volumen in etwa verdoppelt haben. In den nächsten vier Jahren wird sich die Flut Prognosen zufolge nochmals verdoppeln.

Der ungewollte Werbe-Müll ist nicht nur ärgerlich, sondern verursacht auch immense Kosten. Für dieses Jahr werden allein die Download-Kosten für Spam auf über 12 Mrd Euro veranschlagt. Den Großteil davon tragen unfreiwillig die Empfänger und die Internet Service Provider. Angesichts dieser Daten- und Kostenflut fordert der " die einschlägigen Gerichtsurteile. In den USA, dem Herkunftsland vieler Spam-Attacken auch auf deutsche Briefkästen, beobachtet eco einen Trend in Richtung der deutschen Rechtslage, wenngleich ein einheitliches Anti-Spam-Bundesrecht noch fehlt.

Verbrauchern, die die Werbeflut zumindest eindämmen wollen, gibt der Verband der deutschen Internetwirtschaft in dem White Paper eine Reihe von Tipps. Für Unternehmen, die seriös per eMail Werbung betreiben wollen, hat der Verband eine "Richtlinie über Online-Direktmarketing" entwickelt.

 


11.02.2003 – Kommt eMail-Werbung nicht an?

23.01.2003 – IT-Security: es geht um Spam

22.01.2003 – SMS-Spam ist unzulässig

07.01.2003 – Maßnahmen gegen Spam gefordert


Mehr News | Spotlights zum Thema ‚Spam‘


 

Dieser Artikel erschien am .
Nach oben scrollen