Wenn der Litfass das wüsste

14.02.2005 – Eine digitale Litfasssäule lädt zum Eintauchen, Erleben und Gestalten in computersimulierte Welten ein. Forscher präsentieren das runde Display für zwei- oder dreidimensionale Bilder und Filme auf der CeBIT.

Eine digitale Litfasssäule lädt zum Eintauchen, Erleben und Gestalten in computersimulierte Welten ein. Forscher präsentieren das runde Display für zwei- oder dreidimensionale Bilder und Filme auf der CeBIT.

Designer, Architekten und Ingenieure können ihre 3D-Objekte in die digitale Litfasssäule vom hinein stellen, darum herumgehen und sie bearbeiten. So erhalten sie den Eindruck, ihr Werkstück sei ein Hologramm. Das neue Virtual-Reality-System läuft wie sein Vorgänger auf handelsüblichen PCs und ist auch für kleine und mittlere Unternehmen erschwinglich. Viele Unternehmen nutzen schon lange diese Simulationstechnologie für ihre Produktentwicklung. Ingenieure entwerfen Autos, Bühnenbildner testen Lichteinstellungen, Architekten präsentieren geplante Neubauten. Die High-Tech-Säule ist zwei Meter hoch und hat einen Durchmesser von 1,60 Meter. Das ist weitaus kostengünstiger, als immer wieder neue Prototypen herzustellen und zu modifizieren.

Acht handelsübliche Projektoren und vier Spiegel für die Rückprojektion sind im unteren Teil eingebaut. Die semitransparente Sichtfläche für die Bilder ist um den oberen Teil der Säule gewickelt. Die Säule wird von fünf Standardrechnern mit ausgeklügelter Kalibrierungssoftware gesteuert. Ist der Betrachter an ein Sender-Empfänger-System gekoppelt, fließen zusätzlich die Informationen über seine Blickrichtung die Bildberechnung ein. Dazu ist ein Sender an seiner Kleidung befestigt, der mithilfe eines magnetischen Felds seinen Standort an die Säule funkt. So kann das auf der Säule dargestellte Bild in Echtzeit auf die momentane Blickrichtung des Betrachters angepasst werden. Exakt ausgerichtete Toneinspielungen ergänzen die optische Illusion bei Bedarf.

 


27.01.2005 – Sag mir, was du siehst – Trends 2005

24.01.2005 – Online Werbung – gute drei Prozent

21.01.2005 – Direkt, Online oder im Kino werben

05.01.2005 – Kostenlose Kleinanzeigen bei meinestadt

17.12.2004 – Motor eMail-Marketing


Mehr Infos zum Thema ‚Werbung‘


Dieser Artikel erschien am .
Nach oben scrollen