Nordkorea: eCommerce als Devisenbringer

24.02.2003 – Mit einem Online-Shop vor allem für interessierte Ausländer, plant die Volksrepublik Korea offenbar das öffentliche Bild etwas zu verbessern und ganz nebenbei wohl auch ‚harte’ Devisen ins Land zu holen.

Mit einem Online-Shop vor allem für interessierte Ausländer, plant die Volksrepublik Korea offenbar das öffentliche Bild etwas zu verbessern und ganz nebenbei wohl auch ‚harte’ Devisen ins Land zu holen.

Betreiber des ersten nordkoreanischen eCommerce-Angebots ist der Brite David Thompson-Rowlands, gleichzeitig aktives Mitglied der Korean Friendship Association (KFA). Unter werden ab dem heutigen Montag vor allem Propaganda-Artikel, wie Poster, Anstecknadeln, Video-CDs mit Massenaufmärschen oder anti-imperialistische Kleidung feilgeboten. Doch auch Wellness-Produkte wie eine Ginseng-Creme oder Ölbilder, Seidenstickereien und Vasen zählen zum Bestand. Ferner sollen auch Reisen in die Volksrepublik via Internet offeriert werden. Bezahlt wird per Kreditkarte, wobei der Euro den Angeboten als Währung zugrunde liegt.

Aufhänger für die Eröffnung des Online-Angebots ist die ebenfalls heute beginnende „erste internationale Online-Ausstellung der Demokratischen Volksrepublik Korea“ in Barcelona. Neben China ist die KFA auch in Spanien registriert und verfolgt mit seinen hunderten von Mitgliedern das Ziel, das öffentliche Meinungsbild über Nordkorea positiv zu beeinflussen.

 


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