Auf der Suche nach der Nische

25.02.2005 – Der Trend der Suchmaschinen zur Nische setzt sich fort. Zukünftig kann man die Partnersuche auch durch einen übergeordneten Service erledigen lassen – und muss sich nicht einmal registrieren.

Der Trend der Suchmaschinen zur Nische setzt sich fort. Zukünftig kann man die Partnersuche auch durch einen übergeordneten Service erledigen lassen – und muss sich nicht einmal registrieren.

Um Nutzer in zahlende Kunden zu verwandeln, setzt Lycos auf eine neue Art von Suche. Eine Suche für Partnersuche. Die so genannte soll dem Unternehmen mehr Suchanfragen bescheren. Mit diesem Nischen-Suchprogramm für Partner von mehreren Dating-Sites können User Profile und Fotos begutachten, die von Seiten wie iMatchup.com, LoveAccess, Tickle.com, True.com und dem Lycos-eigenen Matchmaker.com stammen. Der Vorteil: Die Nutzer können die Profile sehen ohne sich auf den einzelnen Seiten registrieren zu müssen. Eine Menge Leute schauten vor und nachdem sie eine Site besuchen noch bei Dating-Sites rein, erklärt Curt Degenhart von Lycos den Umstand für Lycos’ Entscheidung.

Das Unternehmen finanziert die Suche zwar über Anzeigen auf den Resultat-Seiten, aber den Hauptumsatz sollen Vereinbarungen mit den Providern einfahren. Es sind auch bezahlte Suchkampagnen auf Google und Overture geplant. Mit der Offensive unterstreicht Lycos nicht nur den Trend der Nischensuchmaschinen, sondern möchte sich auch wieder in den Mittelpunkt des Geschehens rücken, was Suchen generell anbelangt. Um das Angebot stärker zu verbreiten, setzt Lycos außerdem auf weitere Services auf den Pages seines Netzwerkes, wie Hotbot, Wired, Tripod, Angelfire und Quote.com.

 


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