Vier Mal Wachstum

07.03.2005 – Vier Hauptwachstumstreiber werden im kommenden Jahr den europäischen Mobilfunkmarkt in Bewegung versetzen: Sprachtelefonie, mobile Datendienste für Privatkunden, mobile Datendienste für Firmenkunden und Einsparungen.

Vier Hauptwachstumstreiber werden im kommenden Jahr den europäischen Mobilfunkmarkt in Bewegung versetzen: Sprachtelefonie, mobile Datendienste für Privatkunden, mobile Datendienste für Firmenkunden und Einsparungen.

Im Bereich Sprachtelefonie soll immer noch das größte Potenzial zur Umsatzsteigerung liegen, so eine Studie von und Exane. Dabei komme das Wachstum im Wesentlichen aus zwei Quellen: zum einen trage die bestehende Kundenbasis dazu bei und zum anderen die Verlagerung vom Festnetz in den Mobilfunk. Gängige Tarifmodelle gerieten unter Druck, Verbände und Behörden forderten neue Tarifmodelle, der Wettbewerb um Firmenkunden werde härter, Pauschaltarife seien im Kommen und technische Neuentwicklungen wie WiMax und VoIP gewännen an Bedeutung. Netzbetreiber befürchteten aber, dass durch Preissenkungen der Umsatz pro Kunde sinke statt zu steigen. Der Mobilfunkmarkt in Europa sei aber bei weitem nicht gesättigt. Über 50 Prozent der Telefongespräche liefen immer noch über das Festnetz.

Heute umfasse der Datenumsatz pro Privatkunde 90 Prozent SMS und 10 Prozent andere Datendienste, so die Experten. Bis 2010 sollen neue mobile Datendienste wie eMail und Internetsurfen deutlich zulegen. Mobilfunkgeräte der 3. Generation werden sich aber nur langsam im Massenmarkt durchsetzen, bis Ende 2006 besitzen 20 Prozent der Privatkunden UMTS-Geräte. Gute Wachstumschancen werden dagegen bei mobilen Datendiensten im Firmenkundenmarkt gesehen. Laut Schätzungen verfügen in Europa aber erst 600.000 Kunden über 3G-Datenkarten und Blackberry-Geräte. Für 2010 wird eine Marktdurchdringung von 25 Prozent bei den Geschäftskunden erwartet, die allerdings nur 10 Prozent des Gesamtmarktes ausmachen. Haupteinsparungen sollen in den Bereichen Optimierung der Netzinfrastruktur, Kundenbetreuung, IT (Optimierung und Zentralisierung von Service-Plattformen) und Verwaltung vorgenommen werden.

 


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