07.03.2005 – Die Deutschen sind mittlerweile an das Internet so sehr gewöhnt, dass auch die Behörden online nachziehen müssen. Aber noch geht dieses Engagement nicht über einen dürftigen Standard hinaus.
Die Deutschen sind mittlerweile an das Internet so sehr gewöhnt, dass auch die Behörden online nachziehen müssen. Aber noch geht dieses Engagement nicht über einen dürftigen Standard hinaus.
Fast zwei Drittel der Internetnutzer sind unzufrieden mit den Online-Diensten der Behörden in Deutschland. Sie kritisieren unzureichende oder häufig veraltete Informationen auf den Websites der öffentlichen Verwaltung und finden dort nicht die gewünschten Beratungsangebote. 71 Prozent bemängeln aber vor allem, dass sie trotz dieser elektronischen Bürgerdienste unverändert in die Ämter gehen müssen. Auch wegen der langsamen Reaktion aus den Beamtenstuben auf eMail-Anfragen zeigen sich 77 Prozent von 2.636 Internetnutzern verärgert. Das sind Ergebnisse im Rahmen einer Erhebung im Auftrag des Softwarehauses .
Insgesamt bewerten die Befragten die Online-Angebote mit 4,1 auf der Schulnoten-Skala. Mehrheitlich sind sie deshalb der Meinung, dass der Staat mehr Ehrgeiz bei den elektronischen Bürgerdiensten entwickeln soll, damit der Standort Deutschland attraktiver wird. Nur neun Prozent sind mit den Online-Bürgerdiensten zufrieden, 62 Prozent dagegen unzufrieden. 68 Prozent kritisieren konkret die unzureichenden Informationsangebote, 61 Prozent die geringe Aktualität der Informationsangebote, 63 Prozent keine/geringe Beratungsangebote und 56 Prozent schlechte Webportale. Es bestehe kein Verständnis dafür, dass man im Internet zwar schon seit Jahren Geldüberweisungen vornehmen und einkaufen könne, aber Behörden dieser Entwicklung hinterherhinken, interpretiert Michael Frauen von StreamServe die Befragungsergebnisse.
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