SMS noch keine alte Botschaft

09.03.2005 – Die SMS liegt als Kommunikationswerkzeug mit hohen Nutzungsraten weiterhin vorne. Der Nutzwert der Kurzmitteilung überwiegt dabei vor romantischen Inhalten.

Die SMS liegt als Kommunikationswerkzeug mit hohen Nutzungsraten weiterhin vorne. Der Nutzwert der Kurzmitteilung überwiegt dabei vor romantischen Inhalten.

Eine Umfrage der Frauenzeitschrift zusammen mit dem Emnid-Institut zum Thema SMS ergab, dass fast zwei Drittel der Befragten (62 Prozent) die SMS für Verabredungen nutzen, knapp die Hälfte informiert die Lieben per Kurzmitteilung via Handy über Heimkehrzeit oder Verspätung (49 Prozent). Den Austausch von Neuigkeiten oder Nachfragen finden 51 bzw. 40 Prozent mehr als sinnvoll. In beruflichen Belangen schreiben immerhin noch 18 Prozent Kurzmitteilungen. Überraschend findet Lisa in dieser Hinsicht, dass nur 34 Prozent vor allem Liebesbotschaften schicken. Der Nutzwert der SMS gehe also eindeutig der Romantik vor. Zwei von fünf Befragten senden die Mini-Briefchen am liebsten an den Partner (39 Prozent) – bei den 20- bis 29-Jährigen ist es sogar die Hälfte (50 Prozent).

Dagegen hat in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen der Austausch mit den Kindern bereits den gleichen Stellenwert wie der mit dem Lebensgefährten (je 28 Prozent). Jeder fünfte Befragte schreibt hauptsächlich an Bekannte (19 Prozent). Danach folgen der beste Freund oder die beste Freundin (17 Prozent), das Kind (9 Prozent) oder ein anderes Familienmitglied (7 Prozent). Ein Fünftel der Deutschen (20 Prozent) ist allerdings davon genervt, dass inzwischen alle Leute ständig und überall mit ihren Mobiltelefonen beschäftigt sind. Deshalb schreibt ein gutes Drittel der Befragten nur eine bis fünf SMS die Woche, 13 Prozent kommen auf zehn SMS. Nur drei Prozent verschicken mehr als 50 Nachrichten die Woche.

 


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