10.03.2003 – Auch wenn Kostensenkungen das populärste Ziel beim CRM-Einsatz sind, bleiben über vierzig Prozent der gekauften Lizenzen ungenutzt.
Auch wenn Kostensenkungen das populärste Ziel beim CRM-Einsatz sind, bleiben über vierzig Prozent der gekauften Lizenzen ungenutzt.
Auf stolze 41,9 Prozent summieren die Experten von den Anteil der CRM-Software-Lizenzen, die von Unternehmen zwar bereits bezahlt, aber nicht im Einsatz befindlich sind. Immerhin 631 Antworten eines End-User Referenz-Checks liegen dieser Berechnung zugrunde. Mehr Lizenzen zu kaufen als man brauche, scheine auf den ersten Blick ein wirtschaftliches Argument zu sein, kommentiert Beth Eisenfeld von Gartner, koste aber auf längere Zeit gesehen mehr. Sie warnt davor, dass die Unternehmen, die weiterhin mehr Software-Lizenzen kaufen als nötig, bis 2005 mit Kostensteigerungen von etwa 20 bis 30 Prozent zu rechnen haben.
Im Allgemeinen tragen drei Gründe zur ‚Lizenzinflation‘ bei. Große Diskounts beim Erstkauf sind nahezu selbstverständlich. Aber auch die Rabatte beim Erscheinen neuer Module, die ein Upgrade notwendig erscheinen lassen, motivieren zahlreiche Unternehmen, auch ohne aktuellen Bedarf aufzustocken. Zum Dritten überzeugen viele Anbieter ihre Kunden davon, dass es günstiger sei, jetzt sofort zu kaufen, als später, wenn die Software wirklich gebraucht werde.
Die Experten von Gartner empfehlen demgegenüber ein anderes Vorgehen: Neben der sorgfältigen Auswahl der am Besten geeigneten CRM-Applikation führe der Kauf der korrekten Zahl der benötigten Lizenzen zu einer schnelleren Amortisierung. Vor blindwütigem Implementieren wird gewarnt …
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