11.03.2005 – Mobile Erwachsenenunterhaltung wird ambivalent aufgenommen. In den USA scheuen sich Netzbetreiber wohl auch in Zukunft, unabhängige Akteure werden dort einspringen. In Europa und Asien hat man keine Hemmungen.
Mobile Erwachsenenunterhaltung wird ambivalent aufgenommen. In den USA scheuen sich Netzbetreiber wohl auch in Zukunft, unabhängige Akteure werden dort einspringen. In Europa und Asien hat man keine Hemmungen.
Der Umsatz, den mobile Erwachsenenunterhaltung 2005 generieren wird, soll nach Angaben einer Studie von um 50 Prozent auf 1,01 Milliarde US-Dollar ansteigen. Nachdem textbasierte Dienste in vielen Ländern bereits etabliert worden sind, kommt in Zukunft der meiste Umsatz von raffinierteren Services. Dazu gehören Videoclips und Streamed Video, die durch Text und Bilder ergänzt werden. Der größte Teil der Umsätze stammt aus Europa und Asien. Momentan gibt der europäische Nutzer für Mobile Adult Content jährlich rund 34 US-Dollar aus und ist damit an erster Stelle. Der US-amerikanische Markt soll aber auch wachsen und bis zum Ende der Dekade die 400 Mio. US-Dollar-Grenze überschreiten.
Momentan, so Windsor Holden von Juniper Research, sei der US-Markt noch extrem beschränkt, da User die Inhalte meist über das Portal ihres Netzbetreibers bezögen. Zudem schreckten die Betreiber vor Regulierungen und Gegenreaktionen der Konsumenten zurück. Mittelfristig würden sich zum einen die Kunden aber an Wireless Internet Sites gewöhnen und Angebote unabhängiger Provider nutzen. Damit erhöhten sich die Umsätze signifikant. Zum anderen würden die US-Networks aber weiterhin Adult Content meiden. Im vereinigten Königreich und Mitteleuropa dagegen sollen die Inhalte mit erwachsenen Themen, die direkt vom Betreiber bezogen werden können, mittelfristig dramatisch zulegen. Insgesamt, so die Studie, erreiche der weltweite Wert für den Markt der mobilen Erwachsenenunterhaltung 2,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2009.
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