21.03.2005 – Der eMail wird in einer Studie weiter Kraft bei der Verkaufsförderung bescheinigt. Trotz niedriger Absprungraten und gestiegenem ROI, müssen aber durch Kaufgewohnheiten und alternde Kundenlisten Abstriche gemacht werden.
Der eMail wird in einer Studie weiter Kraft bei der Verkaufsförderung bescheinigt. Trotz niedriger Absprungraten und gestiegenem ROI, müssen aber durch Kaufgewohnheiten und alternde Kundenlisten Abstriche gemacht werden.
Die durchschnittliche eMail-Lieferrate stieg im vierten Quartal des vergangenen Jahres leicht an auf nunmehr 90,6 Prozent. Der Anteil der Aufträge und Bestellungen pro gesendeter eMail lag bei 0,35 Prozent. Das sind Ergebnisse des eMail-Trend-Reports von für das vierte Quartal 2004. Bounce-Rates, also die Zahl der abgesprungenen Leser, lag mit durchschnittlich 9,4 Prozent bei einem Rekordtief. Besonders stark sanken sie bei den eMails der Reiseanbieter von 14,8 im vierten Quartal 2003 auf 6,6 im vierten Quartal 2004, sowie bei den Consumer Services von 16,4 auf 11,9 Prozent und den Consumer Products von 15,0 auf 10,8 Prozent. Die Open-Rates sind allerdings auch gefallen. Lagen sie noch zu Beginn des Jahres bei 38,1 Prozent, so kamen sie im vierten Quartal 2004 nur noch auf 32,6 Prozent. Grund hierfür könnte die vermehrte Nutzung von eMail-blockenden Anwendungen und Clients sein.
Zudem alterten die Mailing-Listen der Konsumenten, erklärt Kevin Mabley von DoubleClick. Die Resonanz liefe so langsam aus, vielleicht auch weil der Inhalt nicht mehr ziehe. Unternehmen konzentrierten sich deshalb auch zunehmend auch die Kernkonsumenten. Gemildert werden die schwächeren Open-Rates durch die weiter stabilen Click-To-Purchase-Rates, die von 3,3 Prozent im ersten Quartal 2004 auf 4,8 Prozent im vierten Quartal 2004 gestiegen sind. Die durchschnittliche Bestellung hatte einen Wert von 89 US-Dollar und liegt damit bei einem neuen Tief. Das sei nach Annahmen von DoubleClick dem gestiegenen Komfort durch Routinebestellungen geschuldet. Die gestiegenen Konversionsraten hoben den Return-On-Investment von 23 US-Cent Anfang des Jahres auf 26 US-Cent Ende des Jahres.
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