Das Zauberwort heißt Flexibilität

23.03.2005 – Der IT-Arbeitsmarkt verschärft die Anforderungen: Zu den Verlierern gehören Quereinsteiger, Mitarbeiter in der Fertigung und diejenigen, die nicht genügend geistige und räumliche Flexibilität mitbringen.

Der IT-Arbeitsmarkt verschärft die Anforderungen: Zu den Verlierern gehören Quereinsteiger, Mitarbeiter in der Fertigung und diejenigen, die nicht genügend geistige und räumliche Flexibilität mitbringen.

Um rund 10.000 neue Stellen wird der deutsche IT-Arbeitsmarkt in diesem Jahr wachsen, prognostiziert der Branchenverband Bitkom. Aber wer geistig und räumlich immobil ist und nur Standardtätigkeiten beherrscht, wird auf dem IT-Stellenmarkt schlechte Karten haben. Dies ist das Fazit einer -Podiumsdiskussion auf der CeBIT, bei der Experten die Zukunftsperspektiven im IT-Bereich diskutierten. Zu den Verlierern auf dem IT-Arbeitsmarkt gehören vor allem Mitarbeiter, die nur Standards ausführen können oder wollen, meint Jörg Menno Harms von der Bitkom. Der Grund sei, dass die Fertigungsproduktion in vielen Unternehmen zunehmend auslagert werde. Auch die vor Jahren so begehrten Quereinsteiger sind derzeit wenig gefragt.

Ohne erweitertes und vertieftes Wissen hätten sie es schwer. Viele Bewerber würden zudem ihre Leistungen überschätzen. Derzeit seien auf dem IT-Arbeitsmarkt vor allem berufserfahrene Fachkräfte gefragt, wie Michael Schmitt von SAP Deutschland, betont. Man bräuchte Generalisten, die die Geschäftsprozesse verstünden und auch wüssten, wie diese in IT umzusetzen seien. Theoretische Weiterbildung aus eigenem Antrieb sowie das eigenständige Dazulernen on-the-job gehörten ebenfalls zu den wichtigsten Qualifikationen potentieller Bewerber. Während etwa vor allem Entwickler sich immer wieder an ganz neue Themen wagen müssten, sollten Mitarbeiter in Vertrieb und Beratung bereit sein, auch mit der Familie für einige Jahre ins Ausland zu gehen, fordert Schmitt weiter.

 


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