Innovationsbremse Oldie-Software

30.03.2005 – Mit einem 4-Stufen-Verfahren will eine Initiative Wirtschaft und öffentlicher Hand helfen, ihre milliardenschweren Investitionen in Bestandssoftware in die Zukunft zu retten.

Mit einem 4-Stufen-Verfahren will eine Initiative Wirtschaft und öffentlicher Hand helfen, ihre milliardenschweren Investitionen in Bestandssoftware in die Zukunft zu retten.

Viele Softwareprogramme in Firmen und Behörden sind 25 Jahre oder älter und gelten technisch als völlig überholt, steuern jedoch trotzdem die geschäftskritischen Funktionen, vom Buchungssystem über die Finanzprogramme bis zur Verwaltungssoftware. In vier Schritten soll nun die alte Software in eine moderne Umgebung migriert werden. Für den ersten Schritt bietet die Tools an, die den Firmen und Behörden erst einmal einen Überblick über die alte Software und deren Funktionalität verschaffen. Dies bildet die Grundlage für den zweiten Schritt, in dem die Wiederverwendbarkeit der einzelnen Programme geprüft wird. Als dritter Schritt steht die Trennung von Programmlogik (Geschäftsprozesse) und Präsentation (Bedieneroberfläche) an.

Die Loslösung der Oberfläche bildet die Basis für die Einführung moderner Frontends wie PCs und Webbrowsern. Dies wiederum öffnet den Weg zum vierten Schritt, die Altanwendungen neuen Benutzergruppen zur Verfügung zu stellen, die über das Internet bzw. mobile Endgeräte (PDA, Smartphone) darauf zugreifen. Die Firmen kommen kaum noch dazu, neue Software zu entwickeln, weil 80 Prozent der Softwarekosten von Analyse, Wartung und Programmanpassungen verschlungen wird. Jedes Jahr wendet die deutsche Wirtschaft rund zehn Milliarden Euro allein für die Pflege ihrer Bestandssoftware auf. Könnte die Hälfte davon in Neuentwicklungen gesteckt werden, würden diese erhebliche Wachstumsimpulse auslösen und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken, erklärt Helmut Blank von der Initiative die Zusammenhänge.

 


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