Immerhin: ein Drittel ist schnell

05.04.2005 – 36 Prozent der Internet-Nutzer gehen bei ihrem privat genutzten Internet-Anschluss per ISDN ins Internet. Und kaum weniger – 34 Prozent – nutzen DSL oder Breitband.

36 Prozent der Internet-Nutzer gehen bei ihrem privat genutzten Internet-Anschluss per ISDN ins Internet. Und kaum weniger – 34 Prozent – nutzen DSL oder Breitband.

Mit einem herkömmlichen Telefonanschluss, also analog oder per Modem, surfen 26 Prozent, 5 Prozent können oder wollen dazu keine Auskunft geben, wie die (FGW Online GmbH) in ihren aktuellen Internet-Strukturdaten berichtet. Der Anteil jener, die über einen Breitbandanschluss verfügen, steigt linear in Abhängigkeit von der Nutzungsintensität an. Demnach besitzen 68 Prozent derer, die das Internet mehr als zehn Stunden in der Woche nutzen (diese machen 15 Prozent aller Internet-Nutzer aus), einen Breitbandanschluss. Unter jenen, die bis zu zwei Stunden in der Woche online sind, liegt dieser Anteil lediglich bei 19 Prozent.

Wenig überraschend: Der Preisvergleich im Internet ist eine ausgesprochen beliebte Aktivität der Internet-Nutzer (67 Prozent). Einkäufe schließlich tätigen 55 Prozent online und 50 Prozent nutzen die Möglichkeit des Online-Bankings, wohingegen Online-Versicherungen und Online-Brokerage (11 bzw. 10 Prozent) kaum verbreitet sind. Internet-Nutzer mit Breitbandanschluss nutzen sämtliche abgefragten Bereiche intensiver. Beispielsweise erledigen 64 Prozent von ihnen ihre Bankgeschäfte online, während dies in der Gesamtheit der Internet-Nutzer lediglich 50 Prozent sind.

In allen Altersgruppen bis 50 Jahren sind mehr als drei von vier Menschen im World Wide Web unterwegs: Im Einzelnen sind dies 79 Prozent der 18- bis 24-Jährigen, jeweils 76 Prozent der 25- bis 29-Jährigen sowie der 40- bis 49-Jährigen und 78 Prozent der 30- bis 39-Jährigen. Erst bei den über 50-Jährigen nimmt der Anteil der Internet-Nutzer ab: 67 Prozent der 50- bis 59-Jährigen verfügen über einen Zugang zum Internet. Und noch immer stark unterdurchschnittlich vertreten sind die über 60-Jährigen mit 30 Prozent.

Nach wie vor besteht ein ausgeprägter Zusammenhang zwischen formaler Bildung und Internet-Zugang: So verfügen vier von fünf Deutschen mit Hochschulreife über einen Internet-Anschluss, aber nur einer von fünf Hauptschülern ohne Lehre. Von den Hauptschülern mit Lehre sind zwei von fünf online, unter jenen mit Mittlerer Reife knapp mehr als drei von fünf. Mit höherer beruflicher Qualifikation steigt noch immer der prozentuale Anteil der Internet-Nutzer. Ähnlich hoch wie in der Gesamtbevölkerung ist der Anteil der Internet-Nutzer unter den einfachen und mittleren Angestellten und Beamten (63 Prozent) sowie leicht überdurchschnittlich unter den leitenden und höheren Angestellten und Beamten (67 Prozent). Stark unterdurchschnittlich ist der Anteil unter den Arbeitern (38 Prozent), wohingegen jener der Selbstständigen mit 80 Prozent stark über dem Durchschnitt liegt.

 


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