19.04.2005 – Prognosen sehen der Anwendung von kabellosen Breitbandzugängen ins Netz jedenfalls nicht euphorisch entgegen. Das Technologiegewirr macht die Sache auch nicht anwendungsfreundlicher.
Prognosen sehen der Anwendung von kabellosen Breitbandzugängen ins Netz jedenfalls nicht euphorisch entgegen. Das Technologiegewirr macht die Sache auch nicht anwendungsfreundlicher.
Die neuen kabellosen Breitbandtechnologien können die Art verändern, wie Nutzer ins Internet gehen. So weit, so gut. Aber aus dem Gewirr an Akronymen (Wi-Fi, WiMax, UWB, 3G/UMTS) ist nicht erkenntlich, welche Technologie sich durchsetzen wird. Zumal viele von ihnen nicht einmal auf dem US-Markt sind. Das behauptet ein Report der Analysten von . Erschwerend komme hinzu, dass die meisten Unternehmen in der US-Kommunikationsindustrie konkurrierende Plattformen implementierten. Ein weiterer wichtiger Fakt sei, nach Angaben von Noah Elkin von eMarketer, die Nutzerfreundlichkeit. Der User interessiere sich nicht für die Details der Technologien, sondern nur dafür, ob er nahtlos zwischen dem WiMax-basierten Büronetzwerk und dem Wi-Fi-Hotspot Internetzugang hat. Nur diese Erfahrung schaffe die Nachfrage. Nutzer wollen wissen, wozu sie diese oder jene Technik gebrauchen könnten, und nicht, was sie ist.
Parks Associated sieht demnach auch die Nutzer der kabellosen Breitbandzugänge nur leicht im Anstieg. Für 2005 erwarte man weltweit 445.000 Nutzer, 2009 8,1 Million. Eine weitere Erhebung, die eMarketer zitiert, sieht die US-amerikanischen Nutzer von Mobile Wireless (3G) im nächsten Jahr bei 100.000, 2008 bei 300.000. Dagegen soll die Zahl der DSL-Nutzer in den USA stärker steigen: 2005 auf 15,1 Mio, 2008 auf 21,7 Mio. Anwender. Insgesamt soll das US-amerikanische Nutzeraufkommen aller Arten von kabellosem Breitband von 32,5 Mio. in 2005 auf 56,9 Mio. in 2008 steigen. Die Anwenderzahl von Mobile Wireless bleibt also gering. Es existiere, so Elkin, noch eine große Differenz zwischen dem Angebot von High-Speed-Datentransfer der Hersteller und dem eigentlichen Gebrauch durch die Nutzer.
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