11.05.2005 – Vorsicht scheint geboten bei der Message-Management-Infrastruktur. Neben dem Kostenrätsel stellen sich auch Fragen nach den Anbietern, der Sicherheit und der Auslagerung.
Vorsicht scheint geboten bei der Message-Management-Infrastruktur. Neben dem Kostenrätsel stellen sich auch Fragen nach den Anbietern, der Sicherheit und der Auslagerung.
Eine von in Auftrag gegebene Umfrage bei den IT-Leitern von Institutionen im Finanzdienstleistungssektor zeigte, dass 77 Prozent der befragten Manager in mehreren europäischen Ländern und in den USA nicht in der Lage waren, die Total Cost of Ownership (TCO) ihrer gegenwärtig eingesetzten Message-Management-Infrastruktur zu beziffern. Besonders hoch war dieser Anteil in Deutschland und Frankreich mit 89 Prozent, obwohl dort auch verstärkt in Messaging-Lösungen investiert wird. Die Umfrage zeigte auch, dass die meisten Organisationen mehrere Anbieter von Software und Services für ihre Messaging-Systeme in Anspruch nehmen. Fast ein Fünftel gab an, mit vier oder mehr Anbietern zusammenzuarbeiten. Deutschland macht in dieser Statistik eine bemerkenswerte Ausnahme. Hier arbeiten 78 Prozent der befragten Unternehmen mit nur einem Anbieter zusammen. Die meisten Befragten nannten als Vorteile der Single-Anbieter-Strategie die vereinfachte Umsetzung von Policies für Nutzer und Nutzergruppen, die einheitliche Schnittstelle für die Administration, die Reduzierung des Kostenaufwandes für Kontrollaufgaben und die beschleunigte Reaktionsfähigkeit bei Zwischenfällen.
Spam und die Bedrohung durch Viren waren für Unternehmen in Deutschland, den USA und Frankreich ein großes Thema, weniger jedoch für niederländische Unternehmen. Insgesamt erwarten die meisten Unternehmen, dass sich die Kosten für die Abwehr von Angriffen auf ihre Messaging-Systeme erhöhen werden. Ein noch stärkerer Kostenanstieg wird jedoch von insgesamt 65 Prozent der Befragten aufgrund der Notwendigkeit der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben wie Archivierung, Regulierung und Revisionsfähigkeit erwartet. In Deutschland sieht man dies offenbar etwas gelassener, da nur 50 Prozent der Befragten höhere Kosten erwarten. Interessant ist auch, dass Unternehmen, die ihre Messaging-Infrastruktur bereits ausgelagert haben oder ein Outsourcing in Betracht ziehen, von einer künftigen Verringerung der Message-Managementkosten ausgehen. Dagegen erwarten Firmen, die Lösungen im eigenen Hause pflegen, eher eine Erhöhung.
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