11.05.2005 – Was der Arbeitgeber nicht gern sieht, ist tägliche Praxis Mitarbeiter nutzen das Internet "auf der Arbeit" mehr und mehr auch für private Vergnügungen.
Was der Arbeitgeber nicht gern sieht, ist tägliche Praxis Mitarbeiter nutzen das Internet "auf der Arbeit" mehr und mehr auch für private Vergnügungen.
Im Web zu schnüffeln macht abhängiger als die morgendliche Tasse Kaffee. Das, zumindest vereinfacht ausgedrückt, ist die Bilanz einer Web@Work-Studie von . 52 Prozent der befragten US-amerikanischen Mitarbeiter in Unternehmen mit über 100 Angestellten gaben an, dass sie lieber auf den Kaffee verzichteten als auf das Internet am Arbeitsplatz. Immerhin 44 Prozent waren genau der umgekehrten Ansicht lieber Kaffee als Internet. 93 Prozent aller Befragten befinden sich, nach eigenen Angaben, für kurze Zeit während der Arbeit privat im Netz; 2004 waren es noch 86 Prozent. Dabei unterscheiden sich die Ansichten je nach Person: Fragt man die IT-Entscheider, so befinden sich die Mitarbeiter im Schnitt 5,9 Stunden pro Woche privat im Internet; fragt man die Mitarbeiter selbst, sind es nur 3,4 Stunden. 50 Prozent gehen ins Netz, um sowohl für die Arbeit, als auch zum privaten Vergnügen zu buddeln. Die beliebtesten Seiten unter den privaten Nutzern im Büro waren die News-Sites mit 81 Prozent, die privaten eMail-Anwendungen mit 61 Prozent, Online-Banking-Sites mit 58 Prozent, Reiseanbieterseiten mit 56 Prozent und Shopping-Sites mit 52 Prozent.
Die Umfrage ergab aber auch Erstaunliches in punkto Sex am US-Arbeitsplatz. 23 Prozent der Männer riefen solche Seiten auf, rund ein Fünftel von den 23 Prozent gab zu, dies absichtlich getan zu haben. Bei den Frauen waren 12 Prozent auf Porno-Sites, 11 Prozent von diesem Anteil taten das intentional. Die Unterscheidung zwischen professioneller und persönlicher Verwendung des Internets werde immer mehr zur Grauzone, sagt Curt Staker von Websense. Immer mehr Angestellte erledigten während der Arbeitszeit Jobverpflichtungen und persönliche Aufgaben. Die Lösung liege in der Balance zwischen privatem Gebrauch und der Rücksicht auf die Produktivität und Moral des Unternehmens.
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25.06.2004 – Privat surfen im Büro: nur ein halbes Stündchen…
21.01.2004 – Internet am Arbeitsplatz ist (auch) Privatsache
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