Serviceorientiert gebaut

12.05.2005 – Das IT-Zauberwort ‚serviceorientierte Software-Architektur’ ist, wenn man es ausspricht, nicht mehr ganz so wirkungsmächtig wie gedacht. Aber das soll sich ändern.

Das IT-Zauberwort ‚serviceorientierte Software-Architektur’ ist, wenn man es ausspricht, nicht mehr ganz so wirkungsmächtig wie gedacht. Aber das soll sich ändern.

Das serviceorientierte Design, die Entwicklung und die Verbindung von Software haben Vorteile. So sehen es zumindest die Unternehmen, die von in einer Studie zur serviceorientierten Architektur (SOA) befragt wurden. 90 Prozent der Teilnehmer sehen Vorteile wie verbesserten Service für Kunden, Partner und Mitarbeiter, größere Effizienz sowie niedrigere Komplexität. Auf der IT-Seite führten 88 Prozent der Befragten Vorteile wie niedrigere Wartungs- und Integrationskosten, höhere Effizienzen in den Bereichen Anwendungsentwicklung, Management und Wiederverwendung sowie eine flexiblere und anpassungsfähigere Infrastruktur ins Feld. Während 44 Prozent der Teilnehmer mit SOA vertraut waren, ist der Ansatz für einige noch Neuland. Auf einer Skala von eins bis vier ergab sich eine durchschnittliche Vertrautheit mit SOA von 1,76 Punkten.

Mehr als 29 Prozent der Teilnehmer bezeichneten sich als ‚Architekten’, was darauf hinweist, dass eine neue Kategorie von IT-Profis entsteht, die Fähigkeiten sowohl von Managern als von Technikern und Entwicklern kombiniert. Für Führungskräfte nimmt SOA mittlerweile einen sehr hohen Stellenwert ein. Allerdings klafft eine Lücke zwischen den Managern, die die Reife des eigenen Unternehmens für SOA auf einer Skala von eins bis vier nicht mit unter 1,73 bewerteten. Im Vergleich dazu lagen die Bewertungen der Entwickler, Engineers, IT-Berater und Systemtechniker bei höchstens 1,67 Punkten. Ein weiteres Defizit liegt in der Unfähigkeit, Kosten und Vorteile von SOA-Projekten in einem frühen Stadium zu quantifizieren. Wenn es um SOA geht, ständen die Unternehmen heute noch zwischen Pilot- und Einführungsphase, sagt Bruce Graham von BEA. Im nächsten Schritt würden sie SOA voll in Betrieb nehmen. Dies sei mit einer Kursänderungen in Richtung ‚Service-Infrastruktur’ verbunden. Die Service-Infrastruktur ermögliche einen freien Fluss von Prozessen, Informationen und Services über heterogene Business-Umgebungen hinweg. Im Sommer 2005 will BEA neue Produkte für diesen Markt zur Verfügung stellen.

 


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