14.05.2009 – Gleichzeitig wurden Empfehlungen ausgesprochen, wie man künftig den Datenschutz gewährleisten kann. Kontaktlose Datenchips haben Zukunft in Europa.
Gleichzeitig wurden Empfehlungen ausgesprochen, wie man künftig den Datenschutz gewährleisten kann. Kontaktlose Datenchips haben Zukunft in Europa.
Die für Informations- und Medienfragen zuständige , Viviane Reding, erklärte in einer Ansprache, inwiefern die europäische Politspitze den Verbraucher in Sachen RFID-Anwendungen in Schutz nehmen will. RFID könne als vielversprechende Technologie das Leben in vielerlei Hinsicht vereinfachen seien es Kühlschränke die vor abgelaufenen Lebensmitteln warnen oder Produktverpackungen, die Angaben über potenzielle Allergene machen. Die Europäer müssten indes stets über neue Entwicklungen informiert sein; eine Ansage die sich direkt an Vertreter der Wirtschaft richtet.
Personenbezogene Daten, so Reding, sollten mit Respekt und Sorgfalt behandelt werden, auch in einem immer technisierteren Umfeld. Nach dem Willen der EU soll RFID-Technik dem Anwender die Möglichkeit bieten, persönliche Daten selbst unter voller Kontrolle zu behalten, was auch in nachfragetheoretischer Hinsicht vernünftig sein dürfte, denn Angst vor Bruch der Privatsphäre ist ein nicht zu unterschätzender Bremsklotz für den Konsum. Der Anteil Europas am Welt-RFID-Markt wird, so die EU-Kommissarin in den nächsten acht Jahren auf 35 Prozent ansteigen; man würde sich also mit mangelnder Datensicherheit ins eigene Fleisch schneiden. Eine der zentralen Forderungen der EU-Kommisson ist, dass dem Kunden immer bekannt gemacht werden soll, welche Produkte mit RFID-Chips – auch weniger fachlich Funketiketten genannt versehen sind. Anbieter und Behörden sollen in die Pflicht genommen werden, dem Verbraucher einfache und klare Informationen darüber zu liefern, was ein RFID-Chip ist und welche persönlichen Daten er zum Betrieb benötigt. Waren die mit einem solchen Funketikett ausgestattet sind, sollen ganz deutlich gekennzeichnet werden und bei erfülltem Zweck, beispielsweise beim Verlassen des Supermarktes, deaktiviert werden, es sei denn der Kunde spricht sich dagegen aus. Der EU-Kommisarin schwebt ein europaweites Informationsnetz aus Anlaufstellen vor, bei denen sich die Europäer informieren können.
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