19.05.2005 – Einerseits: 63 Prozent aller Nutzer halten das Internet für unsicher. Anderseits: Gerade bei der praktischen Anwendung von Schutzmaßnahmen gibt es große Defizite.
Einerseits: 63 Prozent aller Nutzer halten das Internet für unsicher. Anderseits: Gerade bei der praktischen Anwendung von Schutzmaßnahmen gibt es große Defizite.
Trotz zahlreicher Schutzmöglichkeiten verwendet nur jeder zweite User ein Schutzprogramm gegen Dialer (48 Prozent) oder deaktiviert Cookies zum Schutz gegen Programme, die das Nutzerverhalten ausspionieren (47 Prozent). Dies sind die Ergebnisse einer , die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag von Initiative D21 und von AOL Deutschland durchgeführt hat. Noch deutlicher sind der Befragung zufolge die Defizite beimKinderschutz: Nur 29 Prozent der Eltern haben für ihre Kinder eine Schutzsoftware installiert. Obwohl 76 Prozent aller Eltern angeben, zu wissen, was ihr Kind im Internet macht, kennt mehr als ein Viertel (27 Prozent) die Lieblingsinternetseite ihres Kindes nicht.
Die repräsentative Befragung zeigt jedoch auch, dass die grundlegenden Kenntnisse über mögliche Gefahren im Internet hoch sind: Computerviren kennen 98 Prozent der Internetnutzer, Spam 92 Prozent. Auch das so genannte Phishing – betrügerische Versuche, an Passwörter und Geheimzahlen zu gelangen – ist bereits 89 Prozent aller Nutzer ein Begriff. Die häufigsten Schutzmaßnahmen, die Internetnutzer treffen, sind Virenscanner (85 Prozent), das Ignorieren unbekannter eMails (83 Prozent) und regelmäßige Datensicherungen (75 Prozent).
12.05.2005 – eTAN gegen Phisher
10.05.2005 – Pass over the Passwort
24.03.2005 – Sicherheitslücken im letzten Halbjahr
15.03.2005 – 290 Euro für die Sicherheit
23.02.2005 – Passwörter: vier für Sicherheit
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