21.05.2003 – Nutzer mögen zwar klagen, ihrem Bann entziehen können sie sich offenbar dennoch nicht: Dynamische Werbeformen erzeugen eine höhere Reaktionsrate pro Anzeigenaufruf als statische Formate.
Nutzer mögen zwar klagen, ihrem Bann entziehen können sie sich offenbar dennoch nicht: Dynamische Werbeformen erzeugen eine höhere Reaktionsrate pro Anzeigenaufruf als statische Formate.
Zu diesem Schluss kommt der Ad Serving Trend Report 2003 des bekannten Media Dienstleisters . In die Auswertung eingeflossen sind mehr als 136 Milliarden Anzeigeneinblendungen von mehreren tausend Kunden. Das Ergebnis: Rich Media Formate haben inzwischen einen Anteil von 28% und konnten gegenüber dem Vorjahr (17,3%) abermals deutlich zulegen. Bliebe das derzeit durchschnittliche Wachstum von rund 10% pro Quartal bestehen, so würde dieses Werbeformat am Ende des Jahres rund 40% aller Online-Anzeigen ausmachen. Zu den Rich Media Formaten werden dynamische Anzeigen, die sich über den Bildschirm bewegen, Pop Ups sowie Flash-Animationen gezählt.
Befragt nach der Ursache verweisen die Experten insbesondere auf die höhere Reaktionsrate pro Anzeigenaufruf. Sie liegt mit 0,78% gegenüber den einfachen Formaten (0,41%) deutlich höher. Genutzt werden diese dynamischen Formate jedoch in erster Linie für Branding-Aufgaben, so dass der Rückgang der Click-Trough-Rate von 2,44% (4. Quartal 2002) auf jetzt 2,14% nicht unbedingt verwunderlich erscheint.
An erster Stelle bei den Online-Werbeformaten liegt jedoch nach wie vor das Standard-Banner (468 x 60 Pixel) mit einem Anteil von 46,7%.
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