25.05.2005 – Die eMails wollen archiviert werden. Durch den erhöhten Druck von Seiten der Gesetzgebung und durch immer mehr Mails kommen Unternehmen langsam auf den Archivierungstrichter.
Die eMails wollen archiviert werden. Durch den erhöhten Druck von Seiten der Gesetzgebung und durch immer mehr Mails kommen Unternehmen langsam auf den Archivierungstrichter.
Obwohl eMail für die meisten Unternehmen inzwischen die wichtigste Kommunikationsform darstellt, haben bisher nur relativ wenige Unternehmen dieses Medium strikt organisiert. Verließen sich 2004 die Unternehmen bei der Entscheidung über die zu archivierenden eMails zudem noch einzig auf das Urteil ihrer Mitarbeiter, beschäftigt sich 2005 nahezu jedes größere Unternehmen mit dem Thema eMail-Archivierung. Gründe dafür sind, laut einer Studie von , die geschäftskritischen Informationen in den eMails, die Überlastung der eMail-Server und die damit verbundene Instabilität und der Zeitaufwand. Außerdem sollen Mitarbeiter fälschlich gelöschte Mails selbst wiederherstellen können. Durch Verlagerung von älteren eMails auf kostengünstigere Langzeitspeicher können zusätzlich Kosten gespart werden. Zudem verlangt die rechtliche Situation in Deutschland von den Unternehmen bestimmte eMails aufzubewahren.
Deutschsprachige Anbieter haben eine gute Ausgangslage, so die Studie. Immerhin 59 Prozent der angebotenen Systeme stammen von Softwareunternehmen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Innerhalb der nächsten zwölf Monate werden weitere zwölf Unternehmen hinzukommen. Nur neun Prozent der Produkte verstehen sich als reine eMail-Archivierungslösung. Die meisten Produkte wollen sich mit erweitertem Funktionsumfang verstanden wissen: entweder als übergreifende Archivierungslösung, als Dokumentenmanagementlösung oder als (eMail-/Information-)Life-Cycle-Managementsystem. Es gibt mehr plattformspezifische Lösungen als plattformübergreifende Lösungen. Auf 16 Produkte, die nur ein einziges eMail-System unterstützen, kommen nur sechs Systeme, die mehr als vier unterschiedliche eMail-Systeme archivieren können. Moderne Kommunikationsmittel wie Instant Messaging und Push-eMail haben noch wenig Unterstützung. Nur zehn Prozent der Systeme bieten für diese Systeme entsprechende Archivierungsfunktionen. 82 Prozent aller Lösungen betrachten sich als hoch skalierbar. Sie können laut Anbieter selbst in Multi-Server-Konfigurationen betrieben werden.
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